Franziska Knuppe: Frisuren-Tipps des Topmodels

Franziska Knuppe: Frisuren-Tipps des Topmodels
Franziska Knuppe hat uns ihre größten Haar-Geheimnisse verraten. © Pantene Pro-V

Franziska Knuppe verrät uns alles über ihre Haare

Franziska Knuppe ist eines der erfolgreichsten deutschen Models. Wolfgang Joop entdeckt sie 1997, ab dann geht es steil bergauf. Knuppe läuft Modeschauen für Vivien Westwood, Diane von Furstenberg, Escada und ist das Gesicht von diversen Kampagnen, erscheint auf unzähligen Magazin-Covern. Seit 13 Jahren ist Franziska Knuppe glücklich verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. Jetzt ist sie die neue Markenbotschafterin für feines Haar von Pantene Pro-V. Ganz klar, dass sich Franziska Knuppe mit dem Thema Haarpflege und Styling perfekt auskennt. Im Interview hat sie uns die Geheimnisse über ihre Haare verraten.

Frauenzimmer.de: Was bedeuten Ihnen Ihre Haare?

Franziska Knuppe: Das ist eine gute Frage. Schöne Haare und gute Haut sind für mich beruflich, aber auch privat sehr wichtig. Denn Haut und Haare sind wie ein Aushängeschild für einen selbst. Gepflegte, gesund aussehende Haare und eine gute Haut sind das Allererste, was einem auffällt und worauf man achtet. Wenn jemand das nicht hat, überlegt man sich doch: Warum ist das so?

FZ: Sind Sie zufrieden mit Ihren Haaren?

Franziska Knuppe: Ja, über die Jahre hinweg schon. Na klar, als man jung war, hat man viel experimentiert und wollte alles verändern und war irgendwie nie richtig zufrieden mit dem, was man hat. Ich finde, man lernt mit den eigenen Haaren nicht unbedingt nur zufrieden zu sein, sondern sie auch wirklich an sich selbst zu mögen. Ich kann mit meinen Haaren so viel machen, sei es offen oder verschiedenste Hochsteckformen und Frisuren, so dass man wirklich anders aussieht und einen verschiedenen Typ von Mensch darstellt. Es ist für mich gerade im Beruf wichtig, wandelbar auszusehen. Dazu sind meine Haare sehr gut geeignet, da bin ich schon zufrieden.

FZ: Wie oft gehen Sie zum Frisör?

Franziska Knuppe: Das kommt natürlich auf meine Auftragslage an. Wenn ich sehr viel arbeite, muss ich alle dreieinhalb Wochen zum Frisör gehen, um die Farbe aufzufrischen und regelmäßig zu schneiden. Weil die Haare durch meinen Job natürlich sehr beansprucht sind, müssen sie intensiv gepflegt und regelmäßig geschnitten werden, um Spliss zu vermeiden.

Franziska Knuppe rät zu Pflegespülung und Kur

FZ: Ist Ihnen beim Frisör schon mal ein Desaster passiert?

Franziska Knuppe: Zum Glück in den letzten Jahren nicht, aber zu Beginn meiner Karriere hatten wir einmal eine zu hohe Konzentration in der Blondierung. Dadurch sehen dünne Haare sehr schnell kaputt aus und sie können brechen. Da war mal ein sehr unerfahrener Frisör am Werk. Aber natürlich lernt man mit der Zeit, was wichtig für die Haare ist. Und man lernt die richtigen Leute und die richtigen Frisöre kennen.

FZ: Wie pflegen Sie Ihre Haare?

Franziska Knuppe: Als allererstes ist es ganz wichtig, die Haare zu waschen, um sie richtig zu reinigen. Sofort danach verwende ich eine Pflegespülung, sonst könnte ich die Haare gar nicht richtig kämmen. Und damit tut man den Haaren keinen Gefallen. Eine Pflegespülung macht die Haare schön geschmeidig, man kann sie dann gut durchkämmen und sie sind viel besser und einfacher in Form zu bringen. Einmal die Woche benutze ich noch eine Intensivkur. Damit gebe ich dem Haar Kraft und Glanz zurück. Neu dazu gekommen ist die 24h-Schwerelose Pflege Schaumkur von Pantene Pro-V. Die kann man einfach ins Haar geben und drin lassen. Sie bietet auf der einen Seite Pflege und auf der anderen Seite ist schon ein bisschen Styling mit drin. Die Haare sind griffiger und kraftvoller, aber trotzdem leicht. Gerade bei feinem Haar ist es wichtig, dass du trotzdem das Gefühl von Leichtigkeit hast und die Haare nicht zugeklebt wirken. Außerdem bekommst man einen wahnsinnigen Glanz, das ist echt schön. Wenn du die Haare danach mit einem Fön stylst, vielleicht leicht über eine Rundbürste geföhnt - dabei natürlich aufpassen, dass man die Hitze nicht zu hoch einstellt - kommt der Glanz richtig schön raus. Die Haare sehen gesund und schön aus und fühlen sich kraftvoll an.

FZ: Was würden Sie denn niemals mit Ihrem Haar anstellen?

Franziska Knuppe: Bei meinem Beruf kann ich natürlich nicht „Nein“ sagen. Wenn meine Haare zum Beispiel mit einem schönen heißen Eisen gekreppt werden sollen, kann ich nicht zum Stylisten sagen „Nein, das darfst du nicht!“. Ich werde schließlich dafür gebucht, um bestimmte Looks zu präsentieren. Deshalb muss ich meine Haare ausreichend pflegen. Ich würde sie privat nicht noch zusätzlich strapazieren. Und ich würde keine großartigen Farbwechsel vornehmen, weil eine gewisse Kontinuität für mich im Beruf einfach wichtig ist. Ich bin ja nicht nur Model, sondern ich arbeite mittlerweile auch viel oder fast ausschließlich mit meinem Namen. Außerdem habe ich mit meinem Gesicht und Haaren auch einen Wiedererkennungswert, die Leute haben sich an dich gewöhnt und du kannst nicht jede Woche eine andere Haarfarbe haben. Da würden sich die Leute fragen "Ach, ist das die?", "Nein, das ist die nicht", "Doch das ist sie" - das wäre schon schlimm. Und das möchte ich auch nicht. Zusätzlich ist häufiges Färben schädlich für die Haare. Jede Woche den Typ verändern ist schwer - das hat nur Linda Evangelista mal geschafft, sie war top darin. Sie hatte doch mal rote, mal blonde, mal schwarze, mal kurze, mal lange Haare. Aber das war auch ihr Aushängeschild, glaube ich. Es gibt nur wenige, die das machen können.

Aktuelle Trends inspieren Franziska Knuppe

Franziska Knuppe: Frisuren-Tipps des Topmodels
An Bad Hair Days setzt Franziska Knuppe auf lockere Hochsteckfrisuren. © Pantene Pro-V

FZ: Was machen Sie an Bad Hair Days?

Franziska Knuppe: Wenn es wirklich mal gar nicht geht, dann versuche ich die Haare locker am Hinterkopf zusammen zu stecken, möglichst nur mit Nadeln und nicht mit irgendeinem Haargummi, bei dem die Haare brechen können. Gerade feines Haar ist empfindlich. Ich versuche daher meine Haare privat so natürlich wie möglich zu lassen, ohne sie großartig zu strapazieren. Also lieber versuchen, sie mit Nadeln zusammenzustecken - das sieht auch schöner aus und die Haare behalten ihr natürliches Volumen.

FZ: Geben Sie für Haare oder Körperpflege mehr Geld aus?

Franziska Knuppe: Gute Frage. Ich würde fast sagen, das ist in etwa gleich, weil die Pflege nicht unbedingt das Make-up beinhaltet. Natürlich sind Make-up-Produkte heutzutage viel teurer als ein Haarshampoo, deswegen kann man das gar nicht so sagen. Aber ich denke, dass das mittlerweile gleich ist, weil man zum Beispiel nicht nur ein Haarshampoo benutzt sondern auch noch eine Pflegespülung und eine Kur. Bei der Körperpflege hat man dann aber auch nicht nur das Duschgel, sondern auch noch die Body Lotion oder zusätzlich für abends ein Body-Körper-Glanz Spray.

FZ: Haben Sie ein Frisuren-Vorbild? Wessen Haare hätten Sie gern?

Franziska Knuppe: Nicht unbedingt. Ich gucke viel, welche Trends aktuell auf den Schauen gezeigt werden, auch für die kommende Saison. Gleichzeitig schaue ich ehrlich gesagt auch gerne auf die roten Teppiche, wie zum Beispiel bei den Oscars: Ich sehe mir liebend gern an, wie sich die Hollywoodstars dort kleiden, was die neusten Trends sind, nicht nur bei den Kleidern, sondern auch bei Haar und Make-up. Das ist schön anzusehen. Dann sucht man sich die Leute raus, bei denen man denkt: "Die haben so ähnliche Haare, das könnte bei mir auch klappen".

FZ: Haben Sie schon mal Ihre Frisur verändert, um einen neuen Lebensabschnitt einzuläuten? Das wird Frauen zumindest nachgesagt.

Franziska Knuppe: Nein, kurioserweise bin ich ja sehr beständig in meinen Lebensabschnitten. Ich bin mit meinem Mann jetzt schon 15 Jahre zusammen, seit 13 Jahren sind wir verheiratet. Seitdem habe ich meine Haare nicht verändert. Also gut, da war auch kein neuer Lebensabschnitt dazwischen, aber ich bin eigentlich relativ beständig. Wohingegen er schon kurz, lang, kurz, lang, kurz, lang, mit Bart, ohne Bart, mit Bart, ohne Bart getragen hat.

FZ: Vielen Dank für das Gespräch.

(Interview: Michaela Berg)

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