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Forscher finden Getränk, das Alzheimer im Frühstadium stoppen soll

Spezielles Getränk soll Alzheimer stoppen!
Spezielles Getränk soll Alzheimer stoppen! Neue Hoffnung für Betroffene 00:00:36
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Neue Hoffnung für Alzheimerkranke

Wer kennt es nicht? Eine verlegte Brille und ein vergessener Schlüssel sind alltägliche Fehlleistungen, die jedem Menschen hin und wieder passieren. Altersvergesslichkeit ist jedoch nicht gleich Demenz und keine Alzheimererkrankung. Alzheimer ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns mit fortschreitendem Gedächtnisverlust. Sie ist nach dem deutschen Arzt Alois Alzheimer benannt, der die Erkrankung im Jahr 1906 erstmals detailliert beschrieb.

Alzheimer ist ein schleichender Verlust von Nervenzellen

Die Ursache des Morbus Alzheimer ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es handelt sich bei dieser schleichenden Erkrankung um typische Veränderungen im Gehirngewebe durch den Verlust von Nervenzellen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Signalaustausch der noch vorhandenen Nervenzellen nicht mehr voll funktionsfähig ist. Erwiesen ist, dass der Mangel am Botenstoff Acetylcholin dafür verantwortlich ist. Er sorgt beim gesunden Menschen dafür, dass die Signalübermittlung zwischen den relevanten Zellen reibungslos abläuft. Der Verlust an Nervenzellen und die gestörte Austauschfunktion sind verantwortlich für einen geistigen Verfall.

Ebenso können verschiedene Erbfaktoren bei der Begünstigung der Alzheimer-Erkrankung eine Rolle spielen. Forscher der Universität des Saarlandes haben jetzt ein Getränk gegen Alzheimer im Frühstadium entwickelt. In unserem Video können Sie sehen, wie genau diese Entwicklung die Krankheit stoppen soll.

Das sind die wichtigsten Alzheimer-Symptome

Die Merkfähigkeit ist eingeschränkt

Die räumliche Orientierung ist eingeschränkt oder fehlt gänzlich

Das natürliche Zeitempfinden ist gestört (Tageszeiten, Wochentage, Monate und Jahre werden durcheinandergebracht)

Alltägliche praktische Fertigkeiten gehen verloren

Die sprachlichen Fähigkeiten schwinden

Es sind eine zunehmende Antriebslosigkeit und schwankende Gefühlslage bis hin zu aggressivem Verhalten zu beobachten

Im Prinzip kann die Diagnose Alzheimer nur durch die Untersuchung von Gehirngewebe klar gestellt werden, was aber aufgrund der Folgen völlig indiskutabel ist. Deshalb erfolgt eine detaillierte Analyse, bei der alle anderen denkbaren Ursachen der Symptome ausgeschlossen werden. Es werden psychische Tests vorgenommen, die den geistigen Defiziten auf den Grund gehen. Ultraschalluntersuchungen, Blutanalysen und die Untersuchung des Gehirns mittels Kernspintomografie werden angewendet, um alternative Erkrankungen wie beispielsweise Ablagerungen in den Blutgefäßen, Stoffwechselstörungen oder Nährstoffmangel auszuschließen. Erst wenn keine andere Erkrankung in Frage kommt, liegt höchstwahrscheinlich ein Morbus Alzheimer vor.

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