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Flüssigwaschmittel waschen jetzt so gut wie Pulver

Flüssigwaschmittel waschen jetzt so gut wie Pulver
© picture-alliance/ dpa, Jens Wolf

Auch günstige Produkte überzeugen im Test

Die Zeiten, in denen flüssige Colorwaschmittel eine schlechtere Waschkraft hatten als Waschpulver sind vorbei. Laut einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest erreichen einige flüssige Colorwaschmittel eine gute Qualität und sind für den täglichen Waschgang entsprechend bestens geeignet. Wer also im Supermarkt vor dem Regal steht und sich für ein Produkt entscheidet, der kann nun auch guten Gewissens nach flüssigem Waschmittel greifen.

Das zweite wichtige Ergebnis des Tests: Es gibt auch einige preisgünstige Produkte, die die gleiche Qualität haben wie die teure Konkurrenz. Saubere Wäsche ist also keine Frage des Geldes mehr.

Den besten Spagat zwischen wirksamer Waschleistung und umweltschonender Gewässerbelastung schaffen bei den Flüssigen Tandil Ultra-Plus Color und una pro-aktiv Color von Aldi – und das für 12 Cent pro Waschgang. Das gleiche zahlt man für die günstigsten und besten Pulver im Test: Aldi (Nord)/ unamat Ultra-Plus Color, Aldi (Süd)/ Tandil Color Ultra-Plus, Edeka/ Gut & Günstig Color Plus und Lidl/ Formil Ultra Plus Color.

Ingesamt wurden von der Stiftung Warentest 22 Colorwaschmittel untersucht, darunter elf Pulver und elf Flüssigwaschmittel.

Die besten Flüssig-Waschmittel im Test:

Tandil Ultra Plus Color von Aldi Süd, 2,45 Euro, Testurteil: Gut (2,4)

Gut und Günstig Color Plus von Edeka, 2,45 Euro, Testurteil: Gut (2,1)

Ariel Color und Style mit Actilift, 4,65 Euro, Testurteil: Gut (2,5)

Die besten Pulver-Waschmittel im Test:

Unamat Ultra Plus von Aldi Nord, 3,50 Euro, Testurteil: Gut (2,1)

Ariel Compact Color und Style mit Actilift, 4,75 Euro, Testurteil: Gut (2,1)

Gut und Günstig Color Plus von Edeka, 3,50 Euro, Testurteil: Gut (2,1)

Weiterer positiver Nebenaspekt der Untersuchung: Die neue Generation der Flüssigwaschmittel sind nicht mehr so umweltbelastend wie noch vor einigen Jahren. Die meisten belasten die Gewässer nicht mehr so stark. Neue Rezepturen kommen mit weniger oder mit schonenderen Tensiden aus oder die waschaktiven Substanzen sind stärker mit Wasser verdünnt. Somit wird die giftige Wirkung auf die Umwelt gesenkt.

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