Flirten wie ein Profi: Mit diesen Tipps gelingt der nächste Flirt garantiert

Pärchen küssts ich vor dem Sonnenuntergang auf einem Jahrmarkt.
So funktioniert die Kunst des Flirtens © Joshua Resnick - Fotolia, joshua resnick

Flirten ist eine Kunst für sich und nicht selten bewegen sich beide Beteiligten dabei auf einem schmalen Grat zwischen Erfolg und Misserfolg. Wer macht den ersten Schritt? Woher weiß ich, ob der Flirtpartner echtes Interesse an mir hat? Wir verraten Ihnen, wie Flirten funktioniert und mit welchen Tricks Sie künftig Erfolg haben werden.

Die Kunst des Flirtens gleicht manchmal einem Tanz auf rohen Eiern: Ein verstohlener Blick hier, ein schüchternes Lächeln da, ein unverfänglicher Smalltalk über Alltägliches – aber immer begleitet von dem Risiko, dass man durch zu tiefe Blicke oder ungefragte Berührungen beim Flirt-Partner eine Grenze überschreitet.

Flirten beruht auf einem Prinzip, das sich die Natur ausgedacht hat: Ein Männchen buhlt um die Aufmerksamkeit des Weibchens. Es ist eine uralte Verhaltensweise, die trotz aller Emanzipation auch im 21. Jahrhundert immer wieder erfolgreich ist, berichtet das Onlinemagazin welt.de, welches sich dabei auf die Erfahrungswerte der Paar- und Sexualtherapeutin Beate Kube beruft. Was aber bedeutet das nun für das Verhalten flirtfreudiger Singles?

Funktioniert Flirten wirklich nach ursprünglichen Mustern?

Nach dieser Theorie müssten die Männer am meisten Erfolg beim Flirten haben, die mutig Frauen ansprechen und kennenlernen wollen. Sie zeigen damit laut uralter Verhaltensregel, dass sie sich als Ernährer eigenen und stark sind. Die Frau würde dabei eher den passiven Part übernehmen, lässt ihn also in Ruhe seine Federn spreizen und setzt unterdessen subtil ihre weiblichen Reize ein.

Das Problem: Das moderne Konzept der selbstbestimmten Frau kollidiert mit dieser Theorie, verunsichert deshalb viele Männer und hemmt ihr von der Natur gegebenes Flirtverhalten. Manche Frauen fühlen sich zudem von einem Mann, der zu offensiv flirtet, schnell bedrängt.

Flirten erfordert die goldene Mitte

Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Keiner der beiden Parteien ist beim Flirten zu 100 Prozent von sich überzeugt und führt den Partner so leichtfüßig durch den Flirt, wie ein Torero seinen Stier durch die Arena. Unsicherheiten gehören dazu und machen die Liebelei erst richtig spannend. Wichtig ist nur, dass Mann und Frau keine missverständlichen Signale senden. Und das ist oftmals die Krux.

Flirt-Tipp: Treffen sich die Blicke zwischen Ihnen und Ihrem Auserwählten, versuchen Sie, nicht vor Überraschung hastig wegzuschauen. Im Zweifelsfall vermutet der Mann hinter dem Blickkontakt dann nämlich nicht mehr als einen Zufall. Halten Sie seinem Blick einfach eine Sekunde länger stand und schicken diesem ersten Kontakt ein zaghaftes Lächeln mit auf den Weg. Hat er Interesse, wird er sich ermutigt fühlen, den nächsten Schritt zu wagen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Wer erfolgreich flirten will, darf nicht nur passiv sein

Ist der Flirt erst einmal am Laufen und Sie führen ein interessantes Gespräch, dann denken Sie auch an die nonverbalen Signale, die ihn in seinem drahtseilähnlichen Akt sicherer machen:

  • interessierte (aber nicht musternde!) Blicke,
  • ein Lächeln auf den Lippen,
  • ein ihm zugewandter Körper

Wichtig ist vor allem auch, dass man Flirten immer als eine Art Spiel versteht, bei dem das Engagement beider Spieler gefragt ist. Es macht keinen Sinn und zudem für den aktiven Flirtpartner auch keinen Spaß, wenn sich bei beidseitigem Interesse nur einer ins Zeug legt. Beide brauchen Signale, die ihnen versichern: „Du bist mir aufgefallen. Ich möchte dich gern kennenlernen.“

No-Gos beim Flirten

Achtung! Von diesem Verhalten sollten Sie beim Flirten jedoch Abstand halten, da es einfach kein gutes Licht auf Sie wirft:

  • nur von sich erzählen
  • den anderen ausfragen (schmaler Grat von Interesse zu Verhör!)
  • nicht richtig zuhören
  • zu schnell zu viel Körperkontakt herstellen
  • zu viel Eigenlob

Und nun: Mögen die Spiele beginnen!

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