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Fettstuhl: Ursachen und Abhilfe

Fünf vermeidbare Fehler beim Stuhlgang
Fünf vermeidbare Fehler beim Stuhlgang Hämorrhoiden, Verstopfungen und das falsche Klopapier 00:00:49
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Was stimmt nicht mit mir, wenn ich Fettstuhl habe?

Fettstuhl, Steatorrhoe oder Pankreasstuhl nennt man den Stuhl, der ungewöhnlich viel Fett enthält. Hier liegt meist eine Störung der Fettverdauung vor, die dafür sorgt, dass Fett, das wir über die Nahrung aufnehmen, nicht richtig verwertet wird. Wie es zu dem Fettstuhl kommt und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Anzeichen für Fettstuhl

Steatorrhoe äußert sich in einem ockerfarbenen bis gelben Stuhlgang, der oft übel riecht. Des Weiteren schmiert Fettstuhl stärker als gesunder Stuhlgang. Außerdem geht er häufig mit Bauchschmerzen, Völlegefühl, Durchfall und Blähungen einher.

Warum leide ich unter Fettstuhl?

Wie bei jedem Symptom ist es wichtig erst einmal herauszufinden, warum es überhaupt erst auftritt. Fettstuhl kann viele Ursachen haben und muss entsprechend ursachenspezifisch behandelt werden. Warum also kann Fettstuhl auftreten? Hier einige mögliche Auslöser:

Nahrungsunverträglichkeiten wie Zöliakie: Bei Zöliakie wird der Darm durch das nicht vertragene Gluten geschädigt, was die Verdauung erheblich stört und Fette nicht ordentlich verarbeitet werden können. Das Ergebnis: Fettstuhl, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit.

Abhilfe: Da Zöliakie nicht heilbar ist, ist eine lebenslange glutenfreie Ernährung nötig. Symptome wie zum Beispiel der Fettstuhl werden verschwinden, wenn der Darm sich regeneriert hat.

Gallensteine: Gallensteine können den Fluss der Gallenflüssigkeit behindern. Diese Flüssigkeit ist jedoch wichtig für die Fettverdauung. Wenn der Gallenstein die Gallenwege komplett verschließt, kann es außerdem zu weißem Stuhlgang kommen. Symptome für einen Gallenstein sind Schmerzen im rechten Oberbauch, bräunlicher Urin, Fettstuhl und Völlegefühl.

Abhilfe: Die Gallensteine müssen zerstört werden, um den Gallenfluss wieder zu ermöglichen.

Morbus Crohn: Bei dieser chronischen Darmentzündung ist die Verdauung durch permanente Entzündung gestört, was unter anderem zu Fettstuhl, Durchfall, Bauchkrämpfen und Übelkeit führt.

Abhilfe: Morbus Crohn ist nicht heil- aber behandelbar. Lassen Sie sich über mögliche Therapien von Ihrem Arzt beraten.

Pankreaskarzinom: Auch Bauchspeicheldrüsenkrebs kann für einen Fettstuhl verantwortlich sein. Die Symptome sind ähnlich wie bei oben genannten Krankheiten. So kann ein Pankreaskarzinom mit Steatorrhoe, Druck im Oberbauch, Übelkeit, Verdauungsproblemen, depressiven Verstimmungen und Appetitlosigkeit einhergehen.

Abhilfe: Bei Krebs sollten Sie sich unbedingt an einen Spezialisten wenden, der Ihnen mögliche Therapieansätze erläutern kann.

Der Gang zum Arzt

Entdecken Sie, dass Sie möglicherweise Fettstuhl haben, sollten Sie nicht zögern einen Arzt aufzusuchen, da die Ursachen durchaus sehr ernst sein können. Lassen Sie ihn von Symptomen wissen, von denen der Fettstuhl möglicherweise begleitet wird, um eine schnelle Diagnose zu ermöglichen.

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