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Fehlgeburt als Tabuthema: Warum es hilft, darüber zu sprechen

Fehlgeburten als Tabuthema
Fehlgeburten als Tabuthema Warum es hilft, darüber zu sprechen 00:02:24
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50 Prozent der Schwangerschaften entwickeln sich nicht richtig

Es ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann: Ein Kind zu verlieren. Doch Fehlgeburten sind leider nicht selten. Bei 50 Prozent der Schwangerschaften entwickelt sich der Fötus nicht weiter. Allerdings bemerken das nur rund 20 bis 25 Prozent der Frauen, sagt Frauenärztin Dr. Anna Bozer. Obwohl viele Frauen selbst betroffen sind, sprechen nur wenige darüber. Fehlgeburten sind meistens immer noch ein Tabuthema.

Die Gründe für eine Fehlgeburt können ganz unterschiedlich sein. Laut der Frauenärztin baut der Körper eine Schutzfunktion auf. Stimmt etwas mit dem Fötus nicht, wird er in der Regel abgestoßen.

Warum sich der Fötus nicht richtig entwickelt, ist meistens nicht erkennbar. Allerdings ist bekannt, dass das Risiko einer Fehlgeburt am Anfang der Schwangerschaft und mit steigendem Alter der Mutter am größten ist.

Ob Eltern nach einer Fehlgeburt offen damit umgehen, bleibt im Endeffekt natürlich ihnen überlassen. Warum es aber helfen kann, darüber zu sprechen, sehen Sie im Video.

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