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Fatal: Lebensgefahr beim Haare färben

Färbemittel sind echte Chemiekeule!

Wer Alkohol oder Zigaretten kaufen will, muss in Deutschland mindestens 16 Jahre alt sein. Jetzt aber müssen Jugendliche auch beim Friseur oder im Drogeriemarkt im Zweifel den Personalausweis vorweisen. Denn in vielen Haarfärbemittel stecken Stoffe, die lebensgefährliche allergische Reaktionen auslösen können.

Welcher Stoff ist dabei brisant? Es geht um Phenylendiamin kurz PPD . Ein chemischer Stoff, der die Farbe intensiver zur Geltung kommen lässt. Klingt erstmal gut, ist es aber nicht. Denn auf PPD reagieren manche Menschen allergisch - was sogar bis zum Tod führen kann.

PPD ist in Deutschland eigentlich seit Jahrzehnten als Haarfärbemittel nicht mehr zugelassen. Dennoch gelangt der Stoff oft mit importierten Haarfärbepräparaten in den deutschen Handel, da die EG-Vorschriften bis zu 3 % in den Farben zulassen. So landet PPD auch auf der Kopfhaut, weil bestimmte Oxidationsprozesse nicht komplett ablaufen - geringe Mengen werden über Jahre aus dem Fertigprodukt abgegeben und können dadurch Allergiker gefährden. In etwa zwei Drittel aller Haarfärbungen ist das Zeug noch drin.

Hautärzte registrierten schon vor einigen Jahren eine drastische Zunahme von Hautausschlag und Kontaktallergien. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der muss die Verpackung des Produkts sorgfälig studieren und darauf achten, dass kein para-Phenylendiamin enthalten ist.

So gefährlich ist das Haarefärben
So gefährlich ist das Haarefärben Allergien durch Haarfärbemittel 00:02:36
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