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Fast-Food nachkochen: So machen Sie Pommes und Currywurst selbst

Brathähnchen, Pommes und Currywurst selber machen
Brathähnchen, Pommes und Currywurst selber machen Fastfood nachkochen geht ganz einfach 00:05:40
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Pommes und Currywurst einfach selber machen

Ein Brathähnchen oder Pommes rot-weiß – manchmal hat man einfach Heißhunger auf Imbiss-Buden-Essen. Aber was tun, wenn die Bude weit weg ist, wenn die Hunger-Attacke kommt? Für alle, denen die schlanke Linie egal ist, kommt jetzt die gute Nachricht: Man kann Currywurst und Co. auch zu Hause selber machen. Wie selbstgemachtes Fast-Food schmeckt und ob man damit vielleicht sogar Geld sparen kann – wir haben es getestet.

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„Was die Imbiss-Profis können, können wir schon lange.“ – das finden Paul und seine Eltern und eröffnen den „Imbiss Paul“. In der heimischen Küche kochen sie das nach, was es sonst nur auf die Hand gibt. Knusprige Brathähnchen gibt‘s an jeder Ecke zu kaufen. Aber eigentlich müsste es ja kinderleicht sein, das selbst nachzubraten. Jungkoch Paul wollte das herausfinden. Mit Hähnchen, Gewürzen und Margarine als Zutaten machte er sich ans Zubereiten – mit Mutter Elke als Hilfe.

Zunächst wird das Hähnchen gewaschen. Dann salzen und pfeffern, die Margarine schmelzen und mit den Gewürzen vermischt aufs Hähnchen streichen. Ab in den Ofen damit und das ganze 75 Minuten garen. Währenddessen hat Mama Elke Brathähnchen von der Imbissbude geholt. Und dann wurden die gekauften und die selbstgemachten Brathähnchen Passanten zum Probieren gegeben. Und das Selbstgemachte schneidet sehr gut ab: Nur einem von fünf schmeckt das Kauf-Hähnchen besser als das selbstgemachte.

Ist nachgekochtes Fast-Food billiger als das gekaufte?

Als Nächstes ging es darum, die Currywurst selber zu machen. Ob sie auch besser als beim Imbiss gelingt? Die Herausforderung ist dabei vor allem die Sauce: Und die besteht aus Currypulver, Tomatensauce und Honig, dazu noch Paprikapulver, Worcester-Sauce, Tabasco und schließlich Essig. Und was sagen die Passanten zur selbstgemachten Currywurst? Hier teilen sich die Meinungen: Der Hälfte der Befragten gefiel die selbstgemachte besser, der anderen Hälfte die Currywurst vom Imbiss.

Zu Guter Letzt versuchten sich Paul und seine Mutter an Pommes und selbstgemachter Mayonnaise. Für die Mayonnaise brauchen sie Senf, Essig, Öl, Salz, Zucker und Eier. Dann wird nach Rezept alles zusammen gemischt. Der erste Versuch ist ihnen misslungen – die selbstgemachte Mayo wurde nicht cremig. Beim zweiten Versuch hat es dann geklappt. Der Fehler war, alle Zutaten gleichzeitig zu vermischen. Richtig ist zurst die Eier zu schlagen und dann das Öl nach und nach dazu zu geben.

Nun ging es an die Fritten. Dafür wurden die Kartoffeln 15 Minuten vorgegart. Die fertigen Pommes mit Mayo sind bei den Testern aber nicht so gut angekommen – kein einziger fand sie besser als die gekauften.

Und was ist mit den Kosten? Zumindest waren die selbstgemachten Pommes viel billiger als die gekauften. Und auch die Currywurst ist nur halb so teuer wie die aus dem Imbiss. Nur für das Hähnchen zahlt man tatsächlich 15 Cent mehr als für die Imbiss-Variante – alles auf die Portion gerechnet.