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Farbe der Periode: Was das Menstruationsblut über unsere Gesundheit verrät

Menstruation: So funktioniert der weibliche Zyklus
Menstruation: So funktioniert der weibliche Zyklus Das passiert jeden Monat im Körper einer Frau 00:01:50
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Unsere Regelblutung kann mehr als Bauchkrämpfe und Stimmungsschwankungen

Jeden Monat quälen Frauen sich durch eine Zeit voller Bauchkrämpfe, Stimmungsschwankungen, Pickel und jeder Menge Tampons oder Binden. Die monatliche Menstruation ist nicht immer ganz einfach. Doch sollten wir sie grundsätzlich mehr zu schätzen wissen, denn die Farbe des Periodenbluts sagt uns einiges über unsere Gesundheit.

Regelblutung
Was die Farbe unserer Periode über unsere Gesundheit sagt

Generell wird das Blut der Periode in drei Rot-Nuancen unterteilt: Mittelrot, Dunkelrot und Hellrot. Das Gesundheitsportal lifeline erklärt: Im Idealfall hat Menstruationsblut eine satte, mittelrote Farbe.

Ist es dunkler oder heller, kann das für einen veränderten Hormonspiegel sprechen. Dunkelrote Farbe und Dickflüssigkeit sind Anzeichen für einen erhöhten Östrogenspiegel. Dieser Hormonüberschuss sorgt dafür, dass die Gebärmutter eine dicke Schleimhaut aufbaut, die während der Periode durch eher starke Blutungen mit dunkler Färbung abgestoßen wird. Dies kann speziell in der letzten Phase vor den Wechseljahren vorkommen. Auch innerhalb der Gebärmutter wachsende gutartige Tumore – sogenannte Myome – können Auslöser für dunkelrotes Periodenblut sein.

Allerdings sind auch Schmierblutungen oft dunkel. Das hängt damit zusammen, dass es sich um bereits geronnenes Blut handelt, welches sehr langsam aus dem Körper heraustritt und daher nicht mehr richtig rot ist.

Eine hellrote Färbung weist hingegen auf einen zu niedrigen Östrogenspiegel hin. Dieser kann durch eine Diät oder übermäßigen Alkoholkonsum verursacht werden.

Stress kann einen verkürzten Zyklus auslösen

Auch die Länge des Zyklus kann Aufschluss über Ihren Gesundheitszustand geben. Normalerweise sollten 21 bis 35 Tage zwischen zwei Regelblutungen liegen. Verkürzt sich der Zeitraum, können Stress, ein zu früher Eisprung oder eine zu geringe Produktion von Progesteron ausschlaggebend sein. Das Gelbkörperhormon Progesteron sorgt unter anderem für eine optimale Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung eines befruchteten Eis. Bekommen Sie Ihre Periode nur alle 35 Tage, ist das ein Zeichen dafür, dass kein Einsprung stattfindet. Auch bei jungen Mädchen oder Frauen, die zu wenig essen, kann sich der Zyklus verlängern.

Auch wenn die monatliche Periode eher als lästige Nebenerscheinung mit Schmerzen und Emotionschaos empfunden wird: Es lohnt sich, ruhig mal genauer hinzusehen und die Zeichen des eigenen Körpers als Spiegel der Gesundheit wahrzunehmen.

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