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FAQ - Fakten zur Taufe und alles drumherum

Fakten zur Taufe, Tauffeier und Planung
Ob Anmeldung oder Taufgespräch - es gibt einen festen Plan, den man einhalten sollte © b_sonders - Fotolia

Wo meldet man die Taufe an, woran muss gedacht werden beim Gespräch mit dem Pfarrer?

Es gibt einige allgemeine Fragen rund um die Taufe. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten

Voraussetzung zur Taufe

Voraussetzung für die Kirche ist, egal ob katholisch oder evangelisch, dass ein glaubhaftes Interesse an der Taufe erkennbar ist. Es sollte eine Person da sein, die dem Kind den Glauben, in dem es getauft wird, vermitteln kann. Also muss mindestens ein Elternteil der Kirche angehören. Sind beide Eltern aus der Kirche ausgetreten oder waren nie Teil der Kirche, kann nur im Ausnahmefall und wenn andere Personen, etwa die Paten, zuverlässig für die religiöse Erziehung des Kindes Sorge tragen, kann von dieser Notwendigkeit abgesehen werden.

Taufe anmelden

Kinder, die getauft werden, müssen beim Pfarrer oder beim Gemeindebüro von den Eltern angemeldet werden. Mitgebracht werden muss dafür das Familienstammbuch mit der Geburtsurkunde des Kindes, die Namen und Adressen der Paten, deren Konfession und Taufnachweis. Dann kann ein Termin für das Taufvorgespräch gemacht werden. Gemeinsam können Sie dann Ihre Wünsche und Vorstellungen mit dem Pfarrer besprechen. Kosten entstehen keine, die Taufe ist grundsätzlich kostenlos.

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Taufgespräch mit dem Pfarrer

Denken Sie beim Taufgespräch auch an ein paar Fakten, die Sie mit dem Pfarrer besprechen sollten: Der Ablauf der Taufe, Mitwirkung der Eltern, Paten oder Familienmitgliedern im Gottesdienst, Auswahl der Lieder und der Musik, die Auswahl des Taufspruchs, die Taufkerze – vielleicht wollen Sie die Kerze selbst gestalten, darf in der Kirche fotografiert und gefilmt werden, der Blumenschmuck.

Ökumenische Taufe

Obwohl die Taufe „nur“ christlich ist, wird durch das Sakrament der Taufe jedoch festgelegt, zu welcher Kirche das getaufte Kind zugehörig sein wird. Eine ökumenische Taufe geht daher nicht. Allerdings besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes die Taufe zu feiern. Trotzdem müssen Sie aber vorher entscheiden, ob das Kind katholisch oder evangelisch getauft wird.

Taufkleid

Das Taufkleid hat seinen Ursprung in der frühchristlichen Kirche, in der es nur Erwachsenentaufen gab. Zu Ostern zogen die Täuflinge als Zeichen für den Neubeginn weiße Kleider an. Viele Familien besitzen schon mehrere Generationen lang ein traditionelles Taufkleid. Selbst wenn man es dem Kind nicht anziehen möchte, kann man es zur Zeremonie der eigentlichen Taufe auflegen. So hat das Kind die Kleidung an, die Ihnen gefällt und gleichzeitig wird die Tradition bewahrt. Feste Regeln gibt es dafür aber nicht.

Blumenschmuck

Wenn Sie die Kirche aber mit einem besonderen Blumenschmuck dekorieren wollen, geht das zu ihren Lasten. Dann ist es auch üblich, diesen anschließend in der Kirche zu lassen.

Schreibabys in der Kirche

Eltern machen sich hier oft die viel größeren Sorgen. Pfarrer können damit sehr gut umgehen, es ist sicherlich nicht das erste Kind, das eine kleine Jubeleinlage vorträgt. Meist warten sie geduldig, bis das Kind sich wieder beruhigt hat. Planen Sie genug Zeit ein, damit Sie nicht gehetzt in der Kirche ankommen. Dieser Stress überträgt sich auf die Kleinen und Tränen und Unruhe sind vorprogrammiert. Auch sollte das Kind satt und frisch gewickelt sein. Schnuller und Kuscheltuch nicht vergessen.

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