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'Falling Letters': Berührender Trickfilm zeigt, wie Kinder ADHS empfinden

Die Alltagshürden eines Kindes mit ADHS

Der schwedische Filmemacher Erik Rosenlund hat einen berührenden Trickfilm produziert, der das Leben mit ADHS aus der Perspektive eines Kindes zeigt. 'Falling Letters' heißt das etwa vierminütige Werk, das einen Schuljungen und dessen Alltagshürden dokumentiert. Auf eindringliche Art und Weise zeigt Rosenlund die Konzentrationsschwierigkeiten des Jungen in der Schule, die komischen Blicke der Kinder, wenn er mittags mit seinem Essen spielt und schlussendlich eine Szene, als er seinen Bus verpasst, weil er am Wegesrand ein paar Blumen entdeckt und sich daraus eine Krone bastelt.

Über 400.000 Mal wurde der Film bereits angeschaut und User loben insbesondere, dass es mal nicht um hyperaktive Kinder geht, die vor Energie nur so strotzen. Denn ADHS kennt auch eine andere Seite mit ruhigen Kindern, die leicht ablenkbar sind und daher von den Anforderungen des Alltags schnell überfordert werden. Das rührende Ende des Films zeigt einmal mehr, dass ADHS für Außenstehende zwar oft schwer nachvollziehbar sein mag, ein verständnisvolles, unterstützendes Umfeld und die Liebe der Eltern aber unabdingbar sind, um es den Kleinen wenigstens ein bisschen leichter zu machen.

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