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Fakten zum Pupsen: Darum riechen manche Stinker stärker als andere

Pups ist nicht gleich Pups
Pups ist nicht gleich Pups Darmwinde sind gut für die Gesundheit 00:00:50
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Pups ist nicht gleich Pups

Pupse können laut sein, leise entweichen und manchmal auch ganz schön stinken. Wer in der Öffentlichkeit zumindest ein wenig Luft rauslassen muss, macht sich durchaus unbeliebt und erntet meistens empörte Blicke. Zusammenfassend ist das Pupsen für viele einfach nur peinlich. Solche Schleicher sollen dennoch ganz gut für die Gesundheit sein! Und so findet auch der meist unangenehme Gestank seine Erklärung in der Medizin.

Darmwinde sind gut für die Gesundheit

Pupse entstehen durch Luft, die wir herunterschlucken und durch Gase, die unser Darm produziert. Im Darm werden schwer verdauliche Bestandteile unserer Nahrung abgebaut. Dabei entstehen Gase, die unser Körper nicht aufnehmen kann. Blähungen sind die Folge. Dabei ist pupsen ganz natürlich und ein Zeichen für ein gut funktionierendes Verdauungssystem. Jeder Mensch pupst etwa 20 Mal am Tag. Ein großer Teil des Gases, das wir den Tag über ablassen, ist geruchloses Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff, der durch schwefelhaltige Lebensmittel erzeugt wird. Dabei ahnen viele nicht, dass die Ernährung eine große Rolle in Sachen Pups spielt.

Die Ernährung kontrolliert den Gestank

Der renommierte Gastroenterologe, Dr. Myron Brand, erklärt was die verschiedenen Gerüche bedeuten: "Gestank an sich ist nicht schlimm, es ist eine Folge von dem, was man isst und was Bakterien in dem Verdauungstrakt leisten." So fördert eine ballaststoffreiche Nahrung die Produktion von Darmbakterien. Gesundes Essen soll Pupse sogar noch mehr stinken lassen. Denn bei Menschen, die sich sehr gesund ernähren und viel Fleisch, Milchprodukte und Gemüse essen, bildet sich mehr Gas im Darm und sie müssen öfter furzen. Dennoch tickt jeder Mensch anders: "Fauler Gestank bedeutet nur, dass die konsumierten Kohlenhydrate verdaut werden. Das Ganze ist ein Gärungsprozess", so der Darmexperte.

Aber es gibt auch Ausnahmen: Häufiges Pupsen in Kombination mit Unwohlsein, aufgeblähtem Bauch und starkem Gestank kann auch ein Zeichen für eine Lebensmittelallergie wie die Laktoseintoleranz sein!

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