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Essen nach den Regenbogenfarben: Darum ist es so gesund!

Essen nach den Regenbogenfarben
Wer sich stets nach Farben ernährt, kann sicher sein, sich gesund zu ernähren. © Kzenon - Fotolia

Buntes Obst und Gemüse liefert sekundäre Pflanzenstoffe

Buntes Obst und Gemüse auf dem Teller ist nicht nur schön anzusehen und bringt Abwechslung auf den Teller – nach den Regenbogenfarben zu essen ist vor allem sehr gesund.

Der Grund dafür sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Sie werden im sekundären Stoffwechsel der Pflanze gebildet und verfügen über eine große Palette verschiedenster Wirkungsweisen. Laut Ernährungsexperten soll es ca. 60.000 dieser Pflanzenstoffe geben. Um davon zu profitieren, reicht es nicht aus, die berühmten fünf Portionen an Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, sie sollten auch über die Woche verteilt möglichst alle Farben enthalten, die die Natur bietet.

Zu diesen Wunderstoffen zählen unter anderem Carotinoide, Phytosterine, Polyphenole und Flavonoide. Obst und Gemüse haben besonders dann einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, wenn sie ausreichend lange wachsen können und genug Sonne abbekommen. Folglich sind sie in natürlich angebauten Biolebensmitteln mehr enthalten als in Gewächshausfrüchten.

Die sekundären Pflanzenstoffe haben noch einen weiteren Vorteil: Sie weisen eine hohe Widerstandsfähigkeit auf und können auch Erhitzen und Einfrieren gut vertragen. Bei Tomaten zum Beispiel entwickelt der Pflanzenstoff durch Erhitzen eine noch höhere Wirkungsweise und kann im Körper besser verarbeitet werden.

Hier eine kleine Übersicht zu den sekundären Pflanzenstoffen:

Rot: Der Pflanzenstoff Lycopin ist in zum Beispiel in Tomaten, roter Paprika, Radieschen, Hagebutten, Erdbeeren, Kirschen und Wassermelonen enthalten, wirkt anregend und kann den Verstopfungsprozess von Gefäßen verlangsamen.

Weiß: Dazu zählen unter anderem Spargel, Sellerie, Fenchel, Zwiebeln und Litschi. Dieser Stoff ist sehr vitamin- und mineralstoffreich und wirkt entzündungshemmend und durchblutungsfördernd.

Grün: Das grüne Chlorophyll steckt in grünem Salat, in Erbsen, Gurken, Bohnen, Avocado, Zucchini, Grünkohl sowie in grünen Äpfeln, Birnen und Weintrauben und in Kiwis; es ist wichtig für den Zellaufbau und schützt die Augen.

Blau/Violett: Die Anthocyane in Auberginen, roter Beete, Rotkohl, Heidelbeeren, Brombeeren, Feigen oder Pflaumen wirken entzündungshemmend und schützen vor Hautalterung.

Orange/Gelb: Gelbe und orangefarbene Paprika, Kürbis, Möhren, Bananen, Zitronen oder Aprikosen enthalten Carotinoide; diese kurbeln Immunsystem und Stoffwechsel an und können gegen Krebs schützen.

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Die Vielfalt macht's

Wer sich also nach der Faustregel "Essen nach den Regenbogenfarben" ernährt, muss keinen besonderen Ernährungsplan beachten, sondern versorgt seinen Körper gut mit den nötigen Vitaminen, Mineralstoffen und bioaktiven Substanzen. Neben Obst und Gemüse sorgt eine Auswahl an Nüssen, Hülsenfrüchten, Kräutern und Gewürzen sowie Vollkornprodukten und kaltgepressten Ölen für eine gesunde Ernährung.

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