Erstmals Geburt im Kernspin aufgezeichnet

Weltpremiere an der Charité: Einem Team aus Geburtsmedizinern und Radiologen ist es erstmals gelungen, die Geburt eines Kindes via Kernspintomograph (MRT) komplett aufzuzeichnen. Die Mutter lag während der Entbindung in einem speziellen offenen MRT- Gerät, so dass sie etwas Bewegungsfreiheit hatte und die Geburtshelfer an sie heran konnten. "Es war eine Bilderbuchgeburt. Und wir haben alle Details, von denen wir bislang nur durch Tastuntersuchungen wussten, genau sehen können", berichtete der Gynäkologe Prof. Ernst Beinder.

Die Ärzte hoffen, durch derartige Dokumentationen kritische Phasen einer Geburt künftig früher und besser einschätzen zu können. Im MRT gibt es keine schädliche Strahlung für Mutter oder Kind.

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