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Erogene Zonen: Studie deckt die Hotspots einer Frau auf

Die wichtigsten erogenen Zonen der Frau
Um herauszufinden, wo die erogenen Zonen der Frau wirklich sind, haben sich die Wissenschaftler ein spezielles Untersuchungsverfahren einfallen lassen. © Henry Schmitt - Fotolia

Wo und wie Frauen es an ihren erogenen Zonen am liebsten haben

Die empfindlichen Stellen einer Frau sind bekannt, so denkt man. Ein kanadisches Forscherteam wollte es aber genau wissen, und hat in einer Studie herausgefunden, an welchen Stellen es wirklich kribbelt, und wo wie fest gedrückt und gestreichelt werden muss.

Nicht jede Stelle an einem Frauenkörper ist gleich empfindlich. Damit die Wissenschaft eine Vergleichsmöglichkeit hat, hat sich das Team der „Université du Québec“ im kanadischen Montreal eine spezielle Untersuchung ausgedacht. Wie die britische ‚Daily Mail‘ berichtet, haben 30 Frauen zwischen 18 und 35 Jahren an dem Experiment teilgenommen. Die Beschreibung der wissenschaftlichen Untersuchung hört sich ein wenig nach einer Sex-Phantasie an, war aber lediglich für die Wissenschaft gedacht.

Die Teilnehmerinnen haben sich mit verbundenen Augen nackt unter ein Tuch gelegt und sind mit speziellen Instrumenten an den verschiedenen Körperstellen berührt worden, um stimuliert zu werden. Dabei eingesetzt wurden leichte Berührungen, Druck und Vibration. Für Frauen wohl auch ohne Studie schon klar: An den Genitalien der Frauen wirkte die Kombination von Vibration, Druck und Berührung am stärksten.

Abstinenz und Piercings beeinflussen die erogenen Zonen einer Frau

Eine der empfindlichsten Punkte einer Frau ist, laut den Ergebnissen der Studie, der Nacken. Er reagiert besonders auf leichte Berührungen. Die Klitoris hingegen mag es etwas fester und wird durch Druck und Vibration erregt. Die Brustwarzen, eine ebenso wichtige Stelle am Körper einer Frau, wurden ebenfalls durch Druck am meisten stimuliert. Das Ergebnis legt nahe, dass die Klitoris und die Brustwarzen am empfindlichsten und die seitliche Brust und der Bauch am wenigsten empfindlich seien.

Völlig unerheblich ist die Größe einer Brust, der BMI, der Zyklus und die sexuelle Orientierung. Ganz klar beeinflusst waren die Frauen jedoch davon, wie lange sie keinen Sex mehr hatten und, man höre und staune, ob Piercings an den betreffenden Stellen vorhanden waren. Sie haben die Empfindlichkeit und Erregbarkeit erhöht.

In der Fachzeitschrift ‚Journal of Sexual Medicine‘ erklärten die Wissenschaftler, dass die Studie helfen soll, bei Genital- und Brustoperationen die Berührungsempfindlichkeit mit einzubeziehen. Daneben könnten die Erkenntnisse Frauen mit sexuellen Problemen helfen.

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