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Ernährung beeinflusst Kinder-Intelligenz

Das bringen Lebensmittel für Kinder wirklich
Das bringen Lebensmittel für Kinder wirklich Experten warnen vor regelmäßigem Verzehr 00:02:27
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Fertigessen macht Kinder dumm

Fertigessen macht Kinder dumm - das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie der Universität Bristol. Die Ernährung im Kleinkindalter hat demnach großen Einfluss auf die Intelligenz. Vitamine und Frisches seien gut für die Hirnentwicklung, industriell gefertigtes Essen mit viel Zucker und Fett beeinflusst die Intelligenz negativ.

Ernährung beeinflusst Kinder-Intelligenz
Kinder, die in den ersten drei Lebensjahren viele Vitamine und wenig Fertigessen zu sich nehmen, sind intelligenter. © kids.4pictures - Fotolia

Die Sozialmediziner beobachteten die Entwicklung von etwa 4.000 Kindern. Die Eltern machten ab dem Alter von drei Jahren regelmäßig Angaben zur Ernährung der Kleinen. Die Forscher überprüften die Intelligenz ab dem Alter von 8,5 Jahren.

Je mehr Fertigessen die Kinder mit 3 Jahren gegessen hatten, desto geringer war ihre Intelligenz. Kinder, die sich im 3. Lebensjahr gesund ernährten, waren hingegen geistig fitter. Was Kinder nach dem 3. Lebensjahr aßen, spielte keine Rolle mehr für ihre spätere Intelligenz.

Ersten Lebensjahre für Hirnentwicklung wichtig

Die ersten drei Lebensjahre seien für die Hirnentwicklung besonders wichtig, so die Forscher. "Die Auswirkungen der Essgewohnheiten in der frühen Kindheit auf Gehirn und Verhalten überdauern bis in die spätere Kindheit, selbst bei folgenden Veränderungen der Ernährung", schreiben sie im 'Journal of Epidemiology and Community Health'. "Möglicherweise fördert eine gute Ernährung in dieser Phase ein optimales Hirnwachstum."

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