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Erkältung und Grippe: Keimkarussell Großraumbüro, Bus und Bahn

Das sind die größten Keimfallen im Büro
Das sind die größten Keimfallen im Büro So bleiben Sie selbst im Großraum gesund! 00:02:04
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Höchste Ansteckungsgefahr am Arbeitsplatz

In Großraumbüro und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Ansteckungsgefahr für verschiedene Krankheiten am größten. Vor allem in den Wintermonaten ist es schwierig, erkrankten Menschen aus dem Weg zu gehen.

Lange Zeit ansteckend

Gerade in Großraumbüros ist das Phänomen bekannt: Mehrere Mitarbeiter müssen wegen Grippe oder zumindest wegen grippaler Infekte ein paar Tage lang zu Hause bleiben. Nach einer kurzen Pause geht es den meisten wieder besser, sie kommen an den Arbeitsplatz zurück und wollen ihre Kollegen wieder kräftig unterstützen. Dabei schniefen und husten die Mitarbeiter immer noch - sehr zum Leidwesen der noch gesunden Tischnachbarn.

Diese fürchten nicht ganz unberechtigt um ihr Wohlergehen. Zwar geht es den meisten Menschen nach ein paar Tagen Ruhe und überstandenen Fieberschüben besser, doch gesund sind sie oft noch nicht - häufig sogar noch ansteckend. Somit dreht sich das Keimkarussell im Büro munter weiter. Sind die einen fast gesund, dann bekommen die anderen den Infekt ab.

So lange sind Sie bei einer Grippe ansteckend
So lange sind Sie bei einer Grippe ansteckend Achtung, besser auskurieren! 00:00:23
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Hygiene gegen Ansteckung

Wie kann man einer Ansteckung entgehen?

Die üblichen Maßnahmen der Hygiene sollten auf alle Fälle schon einmal eingehalten werden: Die verschnupften Taschentücher sollten direkt in einem Mülleimer landen. Dieser sollte am besten einen Deckel haben. Zudem sollten Computertastaturen und -mäuse sowie Telefone gelegentlich desinfiziert werden. Wer niest, kann seine Viren gut und gerne fünf bis zehn Meter durch den Raum katapultieren. Deshalb niest man in die Hände, am besten aber in die Armbeuge. Denn mit den Händen werden ja auch Türklinken angefasst. Regelmäßiges gründliches Händewaschen oder gelegentliches Desinfizieren der Hände verringern die Verbreitung der Keime..

Ansteckungsgefahr in Bus und Bahn

Menschen, die mit Bus und Bahn unterwegs sind, haben ein sechsmal höheres Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken als die, die sich per Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto fortbewegen. Das ergab eine Studie von Forschern der University of Nottingham. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der viele Menschen eine Erkältung oder einen Infekt mit sich herumtragen, gilt für die Öffentlichen Verkehrsmittel die Empfehlung, auf gute Hygiene zu achten. Nach jeder Fahrt sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Bis dahin lieber nicht ins Gesicht fassen. Wer selbst erkrankt ist und nicht auf Bus- und Bahnfahrten verzichten kann, sollte versuchen, in die Armbeuge oder in ein Taschentuch zu niesen oder zu husten, damit die Keime nicht über die Hände an Griffe und Halterungen geschmiert werden.

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