Erdrutsch in den USA: Hund Buddy lebend geborgen

Endlich kann Buddy zu seinem Herrchen

Es gleicht einem Wunder: Fünf Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch im US-Staat Washington mit mindestens 24 Toten und 174 Vermissten, haben Retter nun in einer spektakulären Aktion einen Hund lebend geborgen. Buddy, so heißt der braune Labrador, gehört einer der Familien, deren Häuser unter den Schlammmassen begraben und zerstört wurden.

"Ich hörte ein Winseln, also haben wir an der Stelle im Schlamm gegraben und ihn gefunden", sagte Retter und Besitzer Quinton Kuntz in einem Interview mit 'KOMO News'. Buddy wurde recht schnell in einer Mulde gefunden - dem Labrador gehe es gut, er sei nicht verletzt - und brauche derzeit "nur Liebe".

Buddys Familie rechnete nicht mehr damit, dass der Vierbeiner noch lebt. Kuntz sagt, er sei an Ort und Stelle weinend zusammengebrochen, da er sich so sehr über die Bergung gefreut habe. Nun hofft der Familienvater, dass Buddy ein Symbol für Hoffnung ist. Für die Hoffnung und für das Weitermachen nach dem Unglück. Denn Weitermachen statt Aufgeben sei das, was die Bevölkerung jetzt brauche, so Kuntz.

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