Er erschoss seinen besten Freund - und wohnt jetzt bei dessen Eltern

Eltern vergeben dem Mann, der ihren Sohn erschoss
Er brachte seinen besten Freund um. © © Facebook

Eltern vergeben dem Mann, der ihren Sohn erschoss

Es ist fast unglaublich: Christopher Bazar erschießt seinen besten Freund - und nachdem er seine Haftstrafe abgesessen hat, geben die Eltern des Toten ihm ein neues Zuhause und vermitteln ihm einen Job in der eigenen Firma, wie die 'Daily Mail' berichtet.

Die Tragödie passiert im US-Bundesstaat New Hampshire im Jahr 2011: Christopher Bazar erschießt unter Alkohol- und Marihuanaeinfluss versehentlich seinen besten Freund und Mitbewohner, Donald St. Laurent II (29). Er wird wegen Totschlags zu vier bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Und dann das: Die Eltern von Donald bitten den Richter um Strafmilderung! Er kommt dem Wunsch nach. Der 30-jährige Christopher wird schon in den nächsten Wochen auf Bewährung aus dem Gefängnis kommen.

Die Eltern des Opfers wollen Christopher dann sogar bei sich wohnen lassen und ihm einen Job in der Firma des Vaters geben. Ihre Motivation: Die beiden Freunde standen sich so nahe wie Brüder. "Er ist wie ein anderer Sohn und ich weiß, dass mein Sohn das so gewollt hätte", sagt die Mutter, Deborah St. Laurent, vor Gericht. Deborah und ihr Mann sind sich sicher, dass es sich bei der Tötung um einen Unfall handelte.

Auch der Bruder des Opfers, Daniel St. Laurent, reagiert für viele mit größter Vergebung: Bazar sei mit dem, was er getan hat, genug gestraft: "Seinen besten Freund zu töten, ist die größte Strafe, die man bekommen kann." Und weiter erklärt er: "Ich will nicht noch einen Bruder verlieren".

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