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Epileptischer Anfall: Betroffenen vor Verletzungen schützen

Nervenzellen außer Kontrolle
Bei epileptischen Anfällen entladen sich Nervenzellen unbewusst und ungezielt. Anwesende Personen sollten den Betroffenen dann vor Verletzungen schützen. Foto: dpa-infrografik © DPA

Hat jemand einen epileptischen Anfall, ist es am wichtigsten, ruhig zu bleiben und den Betroffenen vor Verletzungen zu schützen. Darauf weist die Patienteninformationsseite des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hin.

Gerade bei größeren Anfällen, bei denen Betroffene am ganzen Körper verkrampfen, stürzen oder das Bewusstsein verlieren, sollte man vor allem auf den Kopf achten. Man legt etwa eine Jacke unter den Kopf und bringt gefährliche Gegenstände außer Reichweite. Aber: Man sollte dem Anfall weitestgehend seinen Lauf lassen - das heißt, den Betroffenen nicht festhalten oder gar zu Boden drücken. Trägt der www.patienteninformation.de rät außerdem, zu Beginn auf die Uhr zu schauen: Meist dauert ein Anfall etwa ein, zwei Minuten. Hält er länger als fünf Minuten an, ist das ein Notfall, und man sollte den Krankenwagen rufen. Das gilt auch, wenn der Betroffene mehrere Anfälle hintereinander hat, Probleme beim Atmen bekommt, sich verletzt hat, es der erste Anfall war oder der Betroffene nicht wieder zu sich kommt.


dpa
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