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Endlich Nichtraucher: So klappt es mit dem guten Vorsatz

Ungesundes Laster
Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, braucht Alternativen zum Griff zur Zigarette - sonst läuft man Gefahr, rückfällig zu werden. Foto: Andrea Warnecke © DPA

Es ist ein Klassiker unter den guten Vorsätzen: mit dem Rauchen aufhören. Aber um das Vorhaben wirklich durchzuziehen, ist die Vorbereitung wichtig.

Wer sich keine Alternativen zurechtlegt für den routinemäßigen Griff zur Zigarette, kann schnell rückfällig werden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat die Tipps im Überblick:

Gewohnheiten analysieren: Wann greife ich zur Zigarette? Ob aus Stress, Langeweile, auf einer Party - die typischen Situationen schreiben Raucher einige Tage lang auf. Dann überlegen sie sich alternative Verhaltensweisen für die jeweilige Situation. Wer gerne nach dem Essen raucht, putzt sich nach dem Essen zügig die Zähne. Oder man ändert die Situation als solche eine Zeit lang: Wer etwa abends beim Fernsehen gerne raucht, macht einfach eine Zeit lang etwas Anderes als TV zu schauen - und liest zum Beispiel. Oder für wen zum Kaffee einfach eine Zigarette gehört, steigt in der ersten Zeit auf Tee um.

Mehr bewegen und Stress reduzieren: Bewegung ist erst einmal gesund. Außerdem kann sie mögliche Entzugserscheinungen mindern, erklärt die BZgA. Und so beugt man einer unerwünschten Gewichtszunahme nach dem Aufhören vor. Gleichzeitig ist wichtig, Stress zu mindern. Das geht auch durch Sport. Und indem man sich mit Entspannungstechniken vertraut macht.

Mit akutem Verlangen richtig umgehen: Die Hände wandern schon Richtung Tasche - jetzt braucht es eine Notfall-Strategie gegen das akute Rauchverlangen. Erst einmal das Rauchen aufschieben, rät die BZgA - etwa durch tiefes Ein- und Ausatmen. Jetzt zügig die Situation verändern - also zum Beispiel von den rauchenden Kollegen weggehen. Und dann mit etwas Schönem ablenken.


dpa
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