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Endlich keine Schlafstörungen mehr

Mit diesen Tipps schlafen Sie endlich erholsam
Mit diesen Tipps schlafen Sie endlich erholsam Schlafstörungen schaden der Gesundheit 00:02:33
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Schlafstörungen schaden der Gesundheit

Gut ein Drittel unserer gesamten Lebenszeit verbringen wir im Bett - schlafend. Reine Zeitverschwendung? Ganz im Gegenteil! Experten haben herausgefunden, dass erholsamer Schlaf extrem wichtig ist. Schlafmangel kann sogar zu ernsten Gesundheitsrisiken führen.

Neurologen haben nämlich festgestellt, dass viele Krankheiten, wie Demenz, Parkinson, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, durch Schlafstörungen begünstigt werden. Chronische Schlaflosigkeit kann das Gehirn dauerhaft schädigen und auch der Stoffwechsel wird dadurch beeinträchtigt. Außerdem erhöhe sich bei Menschen mit Schlafstörungen das Krebsrisiko.

Warum leiden Millionen Deutsche eigentlich unter Schlafpstörungen und wie können diese beendet werden? Wir haben die besten Einschlaf-Tricks gesammelt. Die Tipps, frisch von der Schlafmesse in Berlin, sehen Sie im Video.

Sechs Tipps für einen besseren Schlaf

  1. Essen Sie spät abends nicht zu viel, vor allem nichts Fettes. Wer mit vollem Magen schlafen geht, kommt nicht zur Ruhe, da der Magen- und Darmtrakt dann schwer zu arbeiten hat. Dadurch wird der Schlaf oberflächlicher und unerholsam. Stattdessen ist ratsam: Leichte Kost am Abend und nicht zu spät speisen, um Schlafstörungen vorzubeugen.
  2. Ein weiterer Faktor ist das Licht. Naturgemäß schläft unser Körper bei Dunkelheit am besten. Wer also über Nacht bestimmte Lichter im Zimmer anlässt, kann eher Probleme bekommen. Auch wenn es im Sommer bereits ab fünf Uhr hell im Zimmer wird, kann dies die Schlafphase beeinträchtigen. Dunkeln Sie das Zimmer entsprechend ab.
  3. Eine angenehme Unterlage ist für eine störungsfreie Nacht äußerst wichtig. Falsche Matratzen oder Kissen können unseren Ruhezustand massiv stören oder sogar langfristig zu Rücken- und Nackenbeschwerden führen. Um den ständigen Wechsel von Bauch auf Seite oder Rücken zu umgehen, bringt eine stabile Matratze mit Lattenrost erste Erleichterungen. Käufer sollten besonders auf den Härtegrad achten. Zu weiche Matratzen bieten nämlich keine Stabilität und können somit zu Schlafstörungen führen.
  4. Bei Doppelbetten bieten getrennte Matratzen den Vorteil, dass sie sich besser an die individuellen Körpereigenschaften und Schlafgewohnheiten anpassen. Auf jeden Fall sollten Sie im Geschäft ausgiebig Probe liegen. Sie müssen direkt ein gutes Gefühl auf der Matratze haben. Preisgünstige Schlafcouches, Luftmatratzen oder sonstige Bettvarianten sind auf Dauer nicht zu empfehlen.
  5. Kriegen Sie den Kopf frei und denken Sie an etwas Schönes. Denn wer vor dem Einschlafen viel und lange grübelt, tut sich damit keinen Gefallen. Ein paar entspannende Gedanken an Sonne, Strand und Meer können bereits den Unterschied machen und zu einem besseren Einschlafen führen.
  6. Albträume rauben Ihnen den Schlaf? Das passiert sechs von zehn Erwachsenen regelmäßig. Und das, obwohl Sie Ihre Albträume leicht loswerden können. Wenn Sie den gleichen Traum mehrmals haben, dann sollten Sie am nächsten Morgen Ihren Traum aufschreiben und das Ende so wandeln, dass etwas Positives oder Neutrales passiert. Über den Tag verteilt lesen Sie sich dann diese Geschichte mehrmals durch. In den meisten Fällen endet dann auch Ihr Traum genau so - und Sie schrecken nicht mehr schweißgebadet hoch.
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Wenn Schlafstörungen krankhaft sind

Sollten Sie ihre Schlafumgebung bereits perfekt auf einen erholsamen Schlaf optimiert haben und können dennoch nicht gut schlafen, ist ein Besuch beim Arzt zu empfehlen. Denn für Schlafstörungen können auch ernsthafte Krankheiten verantwortlich sein, wie zum Beispiel Schlafapnoe oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Lassen Sie sich also rechtzeitig von einem Arzt beraten, wenn sich Ihre Schlafsituation über einen längeren Zeitraum nicht verbssert.

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