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Emmas werden 2050 die Welt regieren

Emmas werden 2050 die Welt regieren
Es heißt, ab 2050 werden Emmas die Welt beherrschen. © dpa, Jason Szenes

Emma - so einfach und so schön!

Dass ein Name über eine längere Zeit beliebt ist, ist ja keine Seltenheit. Doch dieser Name hat besonders viel Durchhaltevermögen: Der Name Emma bricht derzeit alle Rekorde – und das hat vor allem Auswirkungen auf die Zukunft. Es heißt, ab 2050 werden Emmas die Welt beherrschen.

Apropos Welt – überall ist der Name Emma beliebt. In den USA, vielen westeuropäischen aber auch skandinavischen Ländern liegt Emma auf der Beliebtheitsskala ganz weit vorne und tummelt sich auf den Treppchen-Plätzen. Das einzige Land was rausfällt, ist Großbritannien. Offenbar ist die Lust an dieser Namensgebung nach dem Namenshype der Generationen Emma Watson und Emma Thompson nun abgeklungen.

Die Herkunft des Namens Emma ist auf das Althochdeutsche zurückzuführen. Über die Bedeutung gibt es mehrere Spekulationen. Manche glauben Emma bedeute 'allumfassend' andere sagen, es sei eine Abwandlung von 'Imme', also Biene - im übertragenen Sinne: die Fleißige.

Beliebt ist der Name laut des Portals 'Beliebte Vornamen' schon zwischen 1890 und 1910 gewesen. Sein absolutes Tief verzeichnete er von 1970 bis 1995. Eine ganze Zeit später rankte der Namen auf den Hitlisten erneut ganz weit vorne: 2014 erreichte er Platz eins der deutschen Mädchennamenhitliste!

Und nicht nur als Erstname ist Emma beliebt. In Zeiten, wo Eltern nicht mehr nur ein Name für ihre Kids reicht, werden auch Zweitnamen analysiert. Und siehe da – auch unter Einbezug dessen kommt der Name Emma sehr gut weg. Die Auswertungen der Gesellschaft für Deutsche Sprache, die dies berücksichtigte, ergab, dass im Jahre 2014 Emma als Erstname auf Platz eins war, 2013 auf Platz zwei und 2012 auf Platz sechs.

Woran liegt der Erfolg des Namens wohl? Aus der Analyse der Namensforschung geht hervor, dass es eine starke Tendenz gibt Namen zu vergeben, die weiche, sonore Konsonanten enthalten. Das sind beispielsweise Namen mit 'l', 'm', oder 'n'. Außerdem wurden kurze Namen mit nur zwei Silben eher präferiert, als lange. Anhand dieser Kriterien fällt Emma zumindest voll ins Muster!

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