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Embryo-Adoption: Würden Sie eine befruchtete Eizelle adoptieren?

In den USA ist nun die Embryo-Adoption möglich

In der Regel bedeutet eine Adoption, dass kinderlose Paare ein fremdes Kind bei sich aufnehmen und großziehen. Doch in den USA können diese Paare jetzt schon viel früher adoptieren: nämlich Embryonen - also befruchtete Eizellen von anderen Menschen. Diese werden dann eingesetzt und die Mütter tragen die Kinder der Fremden wie ihre eigenen aus.

Ein Vorgang, der dank einer Gesetzeslücke vielleicht auch bald in Deutschland möglich ist. Denn die künstliche Befruchtung mit Hilfe einer gespendeten Eizelle ist in Deutschland verboten. Nicht aber die Verpflanzung einer bereits befruchteten Eizelle.

Diese Embryonen sind bei der künstlichen Befruchtung anderer Paare schlichtweg „übrig geblieben“ und würden sonst einfach weggeschmissen. Stattdessen versucht man mit den nicht verwendeten, befruchteten Eizellen den Kinderwunsch von auf diesem Gebiet körperlich eingeschränkten Paaren zu erfüllen. Man nennt sie auch liebevoll ‚Snowflake-Kinder‘.

Wir zeigen Ihnen, wie eine Embryo-Adoption genau abläuft und was deutsche Mütter davon halten.

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