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Elterngeld: Weniger Geld durch neue Berechnungsmethode

Neue Berechnungsmethode: Darum sinkt das Elterngeld
Durch eine neue Berechnung des Elterngeldes erhalten viele Familien weniger Geld.

Elterngeld: Teilweise 40 Euro weniger!

Durch eine seit Anfang des Jahres gültige neue Berechnung des Elterngeldes erhalten viele Mütter oder Väter nach Informationen der 'Süddeutschen Zeitung‘ weniger Geld, als sie früher erhalten hätten. Im ungünstigsten Fall lägen die Zahlungen für ein Kind, das in diesem Jahr geboren wird, gut 40 Euro im Monat niedriger als für ein Kind, das noch im Dezember 2012 geboren wurde. Die Zeitung beruft sich auf Berechnungen des Berliner Steuerrechtsexperten Frank Hechtner.

Nach seinen Angaben ergebe sich diese Differenz für eine verheiratete Mutter oder einen verheirateten Vater mit einem Bruttoeinkommen von 4.100 Euro im Monat, schreibt die ‚Süddeutsche Zeitung‘. Doch auch für Leute, die nur die Hälfte verdienten, sei der Ausfall nicht unbeträchtlich. Bei einem Bruttoeinkommen von 2.000 Euro falle das Elterngeld monatlich um 10,18 Euro niedriger aus als bei der bisher gültigen Kalkulation.

Die Elterngeld-Kürzung kommt durch die neue Berechnung des Nettogehaltes zustande. Zum einen werde laut Hechtner die Obergrenze für die Beiträge zur Krankenversicherung nicht berücksichtigt. Das heißt, Gutverdienern werden höhere Beitragszahlungen unterstellt, als sie real geleistet haben. Das drückt das Nettogehalt und sorgt für ein niedrigeres Elterngeld.

Zum anderen erfasst die Berechnung des Elterngeldes zwischenzeitliche Steuersenkungen nicht. Laut Hechtner wird die Steuerlast vom Beginn des vergangenen Jahres angenommen. Die Anhebung des Grundfreibetrages in diesem Jahr wird also nicht berücksichtigt. Auch das sorgt wieder für höhere Abzüge vom Brutto und weniger Elterngeld.

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