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Elefantenbaby in der Grube: Kleiner Ausflug endet im Erdloch

Der kleine Elefant schaffte es zunächst nicht, sich alleine zu befreien

Es gibt Tage, da geht einfach alles schief - das gilt anscheinend auch für Babyelefanten. Jedenfalls endete der Ausflug eines kleinen Wildelefanten in der südchinesischen Provinz Yunnan in der Klemme, genauer gesagt in einem drei Meter tiefen Erdloch. Und da wieder rauszukommen, war gar nicht so einfach.

Die Provinz Yunnan in China ist in etwa so groß wie Deutschland und die Niederlande zusammen. Dort leben auch die letzten wilden Elefanten in China. Von ihnen gibt es schätzungsweise nur noch 250 Tiere. Der Ausflug eines dieser unter Artenschutz stehenden Tiere ging auf jeden Fall mächtig schief, denn der kleine Elefant landete in einem Erdloch. "Wahrscheinlich ist er gestern hineingestürzt. Gestern hat es hier geregnet, und der Boden rund um das Loch ist sehr rutschig", erklärt ein Polizist.

Alleine aus dem Loch wieder rauszukommen, hatte der Elefant zunächst nicht geschafft. Erst als Menschen das Erdloch mit einer Hacke bearbeitet hatten, gelang es ihm mit ein wenig Anstrengung aus dem Loch herauszuklettern. Als er endlich aus der Grube heraus war, flüchtete sich der Kleine in den Wald. Diesen Ausflug wird er wohl so schnell nicht vergessen.

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