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Einzigartige Schwangerschaft: Die einiigen Drillinge der Familie Bowleski

Drei eineiige Babys im Bauch: Erster Schock ist überwunden

Die Chance, einen Sechser mit Superzahl im Lotto zu ziehen ist wahrscheinlicher, als eineiige Drillinge zu bekommen. Doch genau diese Nachricht wurde Familie Bowleski aus Reckenfeld letztes Jahr überbracht. Anna Bowleski ist mittlerweile in der 27. Schwangerschaftswoche und hat den ersten Schreck überwunden. Wir begleiten die Familie durch die Schwangerschaft - und das erste Lebensjahr der drei Jungs.

Einzigartige Schwangerschaft: Die einiigen Drillinge der Familie Bowleski

Anna durchlebt eine Risikoschwangerschaft, der Zustand der Drillinge muss regelmäßig kontrolliert werden. Bei Doktor Ralf Schmitz wird Annas Bauch vorsichtig vom Ultraschallgerät abgesucht: "Das große Problem bei eineiigen Schwangerschaften ist, dass es nur eine Plazenta gibt. Der sogenannte Mutterkuchen versorgt die Kinder. Normalerweise hat dieser für die Versorgung von einem Kind ausreichend Reserven. Aber bei drei Kindern muss eine Plazenta im Endeffekt für drei Kinder ausreichend sein“, so Dr. Schmitz.

Doch heute gibt es nur gute Nachrichten. Die Drillinge sind wohlauf und wiegen inzwischen 800 und 1000 Gramm. Im Idealfall nehmen die Kleinen noch doppelt so viel an Gewicht zu, bis sie etwa im achten Monat per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Als Anna die drei kleinen Köpfe ihrer Kinder sieht und die drei Herzen schlagen hört, ist sie überwältigt: “Unglaublich, ohne Worte, das kann man nicht beschreiben“.

Unterstützung bekommen die Bowleskis von Freunden, Verwandten und sogar über das Internet. Viele haben Baby- Kleidung und Spielzeug gespendet, damit die Dreifach-Belastung nicht allzu groß wird.

Doch von Aufregung ist bei Anna keine Spur. Denn obwohl die Drillinge schon nächsten Monat auf die Welt kommen, ist noch kein Kinderzimmer eingerichtet. "Ich mach mir da jetzt keine Gedanken und mach mich auch nicht verrückt, sonst hätte ich immer unruhige Nächte. Das tut den Kindern nicht gut und mir auch nicht“, meint Anna. Ihre Gelassenheit ist bewundernswert. Wir werden sehen, ob das in den nächsten Monaten auch so bleibt.

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