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Einsamkeit macht krank: Mangel an Sozialkontakten so schädlich wie Rauchen

Zu viel Einsamkeit macht krank
Zu viel Einsamkeit macht krank Wirkung ähnelt starkem Zigarettenkonsum 00:00:23
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Einsamkeit macht krank

Einsamkeit macht krank und kann sogar tödlich sein. Das besagt jetzt eine neue Studie der Brigham Young University. Laut der Untersuchung soll das Gefühl der Einsamkeit genauso schädlich sein, wie das Rauchen von 15 Zigaretten am Tag. Menschen, die sozial aktiv sind, dürfen sich über ein längeres Leben freuen.

Einsamkeit so ungesund wie Rauchen
Neue Studie der Brigham Young University © picture-alliance/ dpa, Armin Weigel

Einsamkeit ist ein erdrückendes Gefühl, das auch zu Depressionen führen kann. Die Forscher, Julianne Holt-Lunstad und Timothy Smith aus US-Bundesstaat Utah, haben untersucht, wie sehr sich Einsamkeit auf unsere Gesundheit auswirkt. Sie verglichen 140 Studien mit Daten von mehr als 300.000 Menschen und errechneten daraus statistisch ihr Sterberisiko. Das Ergebnis: Wenn man einen guten Freundes- und Bekanntenkreis hat, erhöht sich die Überlebenswahrscheinlichkeit um 50 Prozent.

Ein stabiles, soziales Umfeld tut unserer Gesundheit gut. Ein gutes Gespräch mit Freunden oder Zusammenhalt in der Familie, ist förderlich, denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Sogar Sport oder das Rauchen und das Trinken aufzugeben ist nicht so gesund wie die tröstende Schulter der besten Freundin.

Freunde, Familie und Bekanntschaften sind wie Balsam für die Seele. Und eine gesunde Seele ist ausschlaggebender für unsere Gesundheit, als wir denken.

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