Ein Jahr nach Taifun 'Haiyan': Frau findet ihre Hündin wieder

Nach dem Taifun 'Haiyan' hat Metran ihre Hündin endlich wiedergefunden
Aylin Metran kann Hündin Bunny endlich wieder streicheln © AFP, MARLON TANO

Hündin verschwand im Chaos nach dem Taifun

Eine Geschichte mit Happy End: Aylin Metran kann ihre verloren geglaubte Hündin Bunny endlich wieder streicheln, nachdem sie diese während des Taifuns 'Haiyan' vor gut einem Jahr in ihrer Heimatstadt zurücklassen musste.

Die 34-Jährige Philippinerin wurde in dem Tumult des Taifuns von ihren drei Hunden getrennt. Zwei ihrer Hunde ertranken, Bunny dagegen fand Metran zwei Tage später winselnd in einem Schlafzimmer wieder. Metran und ihr Ehemann mussten dann jedoch vor den anschließenden Tumulten in ihrer Stadt Tacloban fliehen, Bunny sollte vorerst bei Verwandten bleiben. Stattdessen verschwand die Hündin jedoch im Chaos in Tacloban.

Vor kurzem jedoch die große Überraschung: Metran und ihr Mann fanden die Hündin wieder - völlig verwahrlost und abgemagert. Sie suchte gerade in einem Abfalleimer nach Futter: "Wir sahen einen schmutzigen Streuner, der ihr ähnlich sah. Ich rief ihren Namen und schon kam sie und wollte gestreichelt werden", erzählt die glückliche Hundebesitzerin. Diese hatte die Hoffnung, ihre geliebte Hündin wiederzufinden, nie aufgegeben: "Gott hat Bunny vor der Sturmflut gerettet, warum sollte er sie also danach sterben lassen?"

Der Taifun 'Haiyan' gehört zu den schlimmsten Naturkatastrophen, die die südostasiatische Inselgruppe je getroffen hat. Mehr als 7300 Menschen verloren bei den riesigen Wellen und heftigsten Stürmen seit Beginn der Wetteraufzeichnung ihr Leben oder gelten bis heute als vermisst.

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