Eileiterschwangerschaft nach 38 Jahren entdeckt

Ärzte hielten toten Fötus für einen Tumor
Eileiterschwangerschaft: Toter Fötus nach 38 Jahren entfernt © dpa, Doreen Fiedler

62-Jährige Inderin trägt 38-Jahre alten Fötus in sich

Es war höchstwahrscheinlich eine Eileiterschwangerschaft: Bei einer 62-jährigen Inderin, die über starke Bauchschmerzen klagte, hatten Ärzte zunächst die Befürchtung, sie hätte einen Tumor - doch was sie fanden, war ein 38 Jahre alter Fötus!

Als man die damals 24-jährige Inderin Jyoti Kumar 1976 wegen Komplikationen in ein Krankenhaus einlieferte, riet man ihr zur Abtreibung, da das Baby nicht lebensfähig war - es befand sich tragischerweise außerhalb der Gebärmutter. Die werdende Mutter war aber derart geschockt, dass sie damals fluchtartig das Krankenhaus verließ. Das berichtete die britische 'Daily Mail'.

Als sie dann von ihrem Baby keine Regung mehr verspürte und auch keine Beschwerden hatte, dachte sie, das Problem hätte sich von selbst erledigt und verdrängte das Thema - bis sie 38 Jahre später heftige Schmerzen im Bauchraum verspürte.

Die behandelnden Ärzte entdeckten bei Jyoti Kumar einen größeren Fremdkörper und befürchten schon, es sei ein Tumor. Doch bei genauerer Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um einen toten Fötus handelte, der ihr dann - nach fast vier Jahrzehnten - entfernt wurde.

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