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Eigenblutbehandlung gegen Falten: Was bringt ein Vampirlifting?

Wie wirkt eine Eigenblutbehandlung gegen Falten?

Stars wie Kim Kardashian und Bar Rafaeli haben Vampirliftings bekannt gemacht. Die Eigenblutbehandlung verspricht quasi ewige Jugend für die Haut. Wir haben es ausprobiert: Funktioniert das Vampirlifting wirklich?

Der Eigenbluttherapie wird nachgesagt, nicht nur Falten zu mindern, sondern sie dauerhaft zu bekämpfen und die Haut aufzupolstern. "Und ganz wichtig für diesen 'Glow', diese Strahlkraft in der Haut: Es werden neue Blutgefäße gebildet - das sehen sie auch direkt. Die Haut sieht sofort wieder rosig aus und das ist auch ein langanhaltender Effekt“, erklärt Neurochirurgin Dr. Nicole David.

Wie funktioniert die Eigenbluttherapie? Dem Patienten werden vier bis fünf Ampullen Blut entnommen. Das Blutplasma ist dabei für die Behandlung am wichtigsten und wird in einer Zentrifuge herausgefiltert. Das Plasma wird mit Hilfe eines speziellen Stifts, an dessen Spitze elf kleine Nadeln rotieren, und einer speziellen Spritztechnik in die Haut transportiert. Von Blut ist dabei nichts zu sehen. Schmerzhaft ist die Behandlung nicht: "Es ist einfach nur ein Brennen auf der Haut", berichtet unsere Testperson Yvonne Günzel.

Vampirlifting: Kosten und Nutzen

Eine Sitzung kostet rund 750 Euro und muss alle sechs bis zwölf Monate wiederholt werden. Ob es sich lohnt, muss jeder für sich entscheiden – Yvonne Günzel jedenfalls ist trotz der kaum wahrnehmbaren Veränderung zufrieden: "Ich hatte ja vorher schon nicht so viele Falten. Man sieht da nicht nachher das Mords-Ergebnis. Aber meine Poren sind weniger, die Haut ist glatter, viel reiner, ich hab seitdem keine Unreinheiten gehabt. Es ist schön durchblutet, ich bin nicht mehr so blass und ich sehe einfach aus, als käme ich aus dem Urlaub, weil die Gesichtsfarbe so schön ist, so gesund."

Fazit: Der Teint unserer Testperson ist tatsächlich etwas rosiger geworden. Doch ob das Vampirlifting wirklich auf Dauer den natürlichen Alterungsprozess aufhalten kann, bleibt weiterhin fraglich.

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