Ehemann stirbt und hinterlässt Frau und Tochter 30 Briefe

Mitchell Whisenhunt hatte das Marfan-Syndrom.
Mitchell Whisenhunt hatte das Mafran-Syndrom und ist daran gestorben. Er verfasste für seine Ehefrau und Tochter Briefe, die den beiden helfen sollen. © © Facebook, GoFundMe

"Wenn dies gelesen wird, bin ich bereits tot"

Sein letztes Geschenk an seine Familie: 30 Briefe. Mitchell Whisenhunt wusste, dass er sterben wird. Daher hat er für seine Frau und seine einjährige Tochter Briefe geschrieben, die sie jedes Jahr an Geburtstagen oder zu besonderen Anlässen öffnen können.

Der 26-Jährige aus Longview im US-Bundesstaat Texas litt am Marfan-Syndrom. Die Genmutation führte zu einem Herzklappenfehler und zu einem Defekt seiner Aorta. Am 18. Oktober verstarb er an den Folgen

der Krankheit, berichtet 'KL TV'. Kurz darauf fand seine Ehefrau Ashley einen kleinen Stapel Briefe von ihm – adressiert an ihre gemeinsame Tochter Bryn und sie. "Wenn dies gelesen wird, bin ich bereits tot", beginnt sein erster Brief. "In dieser eh schon schwierigen Zeit für meine Frau möchte ich nicht, dass sie sich auch noch Sorgen über die Kosten meiner Beerdigung machen muss."

Die Briefe wurden für die besonderen Momente im Leben verfasst, vor allem die an Bryn. "Für ihren zweiten, dritten und vierten Geburtstag. Und auf dem zu ihrem 16. steht 'Sweet 16' auf dem Umschlag. Bis zu ihrem 18. Geburtstag gibt es Briefe", erklärte seine Frau im Interview mit 'KL TV'. Sie möchte Mitchells Willen respektieren und lässt daher ihre Tochter die Briefe öffnen. Die Briefe würden den Charakter ihres Mannes widerspiegeln: "Er hat immer an uns gedacht." Seine Familie verkauft nun Armbänder und T-Shirts und sammelt auf der Seite 'GoFundMe' Spenden, um Mitchells Beerdigung zu bezahlen.

Anzeige