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Durchfall: Was Sie tun können und welche Hausmittel helfen

Diese 5 Hausmittel helfen gegen Durchfall
Diese 5 Hausmittel helfen gegen Durchfall Durchfall 00:00:48
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Diese Hausmittel gegen Durchfall helfen bei Verdauungsproblemen

Haben Sie oft Magen- oder Darm-Beschwerden? Damit sind Sie nicht alleine. Denn dieses Problem ist weltweit verbreitet. Und dennoch sind Verstopfung, Blähungen oder Durchfall für viele ein peinliches Thema. Wir verraten Ihnen Hausmittel gegen Durchfall, die Ruhe in den Magen-Darm-Trakt bringen.

Wer flüssigen Stuhlgang hat und öfter als dreimal am Tag auf die Toilette muss, hat Durchfall. Die Gründe können eine Entzündung oder ein Virus sein, der die Darmwand infiziert hat. Auch Bakterien aus verunreinigten Lebensmitteln sind häufig Ursache für verflüssigten Stuhl. Für die Behandlung spielt die Ursache aber nur eine geringfügige Rolle. Denn hier ist – neben dem Stoppen des Durchfalls - vor allem wichtig, hydriert zu bleiben und wichtige Mineralien zu sich zu nehmen. Hier finden Sie Hausmittel gegen Durchfall.

Hausmittel gegen Durchfall: Viel Trinken ist das A und O

Unsere Hausmittel gegen Durchfall werden Ihnen helfen.
Hausmittel gegen Durchfall sollten bei leichten Erkrankungen auf jeden Fall helfen.

In vielen Fällen ist der Durchfall nur vorübergehend und kann durch Hausmittel behandelt werden. Diese Hausmittel gegen Durchfall helfen:

  • Sie sollten viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken, um die verlorene Flüssigkeit wieder aufzunehmen. Schwarztee eignet sich hier besonders, er wird bereits seit Jahrhunderten als Hausmittel gegen Durchfall eingesetzt.
  • Außerdem sollten Sie keine fettigen oder stark gewürzten Speisen zu sich nehmen, um den Durchfall nicht zu begünstigen. Bei Durchfall bietet sich zum Beispiel gesalzener Reis an oder auch mild gewürzte Suppen.
  • Eines der bekanntesten Hausmittel gegen Durchfall sind Salzstangen und Cola - und die Kombination hilft sogar wirklich, den Mineralstoff-Flüssigkeits-Haushalt wieder auszugleichen. Allerdings sollten Sie die Cola am besten durch ein zuckerarmes Elektrolytgetränk oder eine Elektrolytmischung aus der Apotheke ersetzen. Denn in der Limonade ist sehr viel Zucker enthalten, der die Entwässerung des Körpers weiter vorantreibt.
  • Auch Äpfel werden häufig als Mittel gegen Durchfall eingesetzt, da sie den Wirkstoff Pektin enthalten. Pektin quillt im Darm, nimmt die Flüssigkeit auf und verdickt so den Stuhl. Um das Pektin freizusetzen, sollten Sie den Apfel gut kauen, bevor Sie ihn herunterschlucken.
  • Um die Abwehrkräfte wieder aufzubauen, eignet sich Trockenhefe-Produkte, die den Hefepilz Saccharomyces boulardii in den Darm transportieren, der wiederum das Wachstum von Krankheitserregern hemmt. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Apotheker beraten.

Video: Salzstangen und Cola gegen Durchfall?

Salzstangen und Cola gegen Durchfall?
Salzstangen und Cola gegen Durchfall? Professor Froböse klärt auf 00:01:50
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Durchfall bei Stress

Es gibt auch Durchfall, den man in Stresssituationen bekommt. Dann sind die Darmnerven in Aufruhr versetzt. Eine Wärmflasche und tröstende Worte helfen hier besser als Hausmittel gegen Durchfall.

Beruhigung ist hier DAS Stichwort. Betroffene sollten eine Pause einlegen und Abstand von dem gewinnen, was sie stresst.

Auch Sport kann helfen, den Stress und somit auch den Durchfall loszuwerden. Es ist nachgewiesen, dass Sport eine stimmungsaufhellende Wirkung hat und Stress abbaut.

Der Gang zum Arzt: Wenn die Hausmittel gegen Diarrhö nicht helfen

Der Gang zum Arzt ist von Nöten, wenn Fieber und Schlappheit oder andere zusätzliche Symptome auftreten, wenn man vor Kraftlosigkeit nicht mehr trinken kann oder die Beschwerden länger als eine Woche anhalten und die Hausmittel gegen Durchfall nicht helfen.

Unumgänglich ist eine Untersuchung beim Arzt, wenn sich Ihr Stuhlverhalten ändert – also Durchfall und Verstopfung sich abwechseln. Blut im Stuhl oder Schleim können Symptome für Darmkrebs sein und dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Die Färbung des Stuhls hilft bei der Diagnose

Ein etwas unappetitliches Thema, aber zur Diagnose von Krankheiten ein wichtiger Hinweis: Die Färbung des Stuhls.

Die normale Stuhlfarbe wird durch den Gallenfarbstoff verursacht und ist hell bis dunkelbraun. Die aufgenommene Nahrung und Krankheiten beeinflussen die Farbe. Durch unterschiedlichste Lebensmittel färbt sich der Stuhl von Schwarz (viel Fleisch, Blaubeeren, Rotwein) über Grün (grünes Gemüse wie Salat oder Spinat) bis hin zu Rot (Rote Bete) und Gelb (viele Milchprodukte, Eier, stärkehaltige Lebensmittel). Hausmittel gegen Durchfall wie Kohle und Eisenpräparate können den Stuhl schwarz färben und Röntgenkontrastmittel geben ihm ein weißes Aussehen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Stuhl bei folgenden Färbungen. Das kann ein Hinweis auf eine Krankheit sein:

  • Grau-lehmfarben - fehlendes Sterkobilin bei Gallensteinen, Pankreastumoren, Hepatitis
  • Hellbraun, gelb – Durchfall
  • Rotbraun marmoriert - Blutungen im unteren Dickdarm
  • Rotbraun bis dunkelrot - Blutungen im oberen Dickdarm
  • Hellrote Blutauflagerung - Blutung aus Hämorrhoiden, Fissuren oder Dickdarmpolypen
  • Schwarz - Blutungen im oberen Verdauungstrakt
  • Grünlich, flüssig - Durchfallerkrankung durch Salmonellen

Wirklich kein Grund zur Sorge macht der erste Stuhl von Neugeborenen. Er ist Grün-Schwarz und wird landläufig Kindspech genannt.

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