Dschungelcamp: Fiona Erdmann ist der würgende Schwan

Fiona
Dschungelcamp © RTL

Fiona Erdmann kriegt das Kotzen

Wir müssen uns mit etwas Unappetitlichem befassen: Fiona litt noch am Samstag, den 12. Januar, schrecklich unter der schlechten Versorgungslage im Camp, weil sie einfach nicht genug feste Nahrung bekam, die sich dann wieder durch den Kopf gehen lassen konnte. Einen Tag später war dieses Problem offenbar gelöst, obwohl Georgina vor den todbringenden Heimsuchungen des trüben Wassers sternlos kapituliert hatte. Joey könnte hier weise anmerken: „Trübe Wasser sind still…“ (Hilfe! Aus Joey-Sprech wird bei mir schon Joey-Denk)

Von Karla Steuckmann

Jedenfalls klappte es plötzlich doch ganz prima mit dem Kotzen. Fiona hätte sich Helmuts Klobrille gleich um den Hals hängen sollen, so hätte sie sich viel Rennerei erspart. Das schlaucht ja zusätzlich bei der Hitze. Ihr würgender Schwan im Dschungeltelefon wird es wahrscheinlich nicht bis zur Oskar-Nominierung bringen, aber für einen Gastauftritt beim nächsten Gastroenterologen-Kongress reicht es bestimmt. Kurz darauf tönte sie rum, dass sie die sehr sportliche Dschungelprüfung mit Silva locker besser als Georgina hingekriegt hätte.

Doch auf dem Höhepunkt ihrer Darbietung fragte sie schließlich, ob sie je wieder – wie soll ich sagen – auf dem Pott sitzend ausschneiden könne, statt drüber hängend oder im Stütz? Liebe Fiona, das kann gelingen, aber du musst dafür ganz stark sein: Erst essen, runterschlucken, schön die Fingerchen und den Reis mit Bohnen bei dir behalten und dann verdauen. Also das machen, wobei böse Kalorien freigesetzt werden. Anschließend kommt der Rest Stunden später am anderen Ende wieder raus, also nicht wie sonst da, wo du´s fünf Minuten vorher reingestopft hast. Ist eine ganz tolle neue Erfahrung, Särra Käj hat das sogar zu einem Rap inspiriert.

Wo wir gerade bei der Mutter aller verdauungsgestörten Campzicken sind: Georgina ist auf einem guten Weg, noch vier Dschungelprüfungen und sie bricht Sarahs Rekord. Das wird lustig.

Was der einen sein Trübwasser, ist dem anderen sein Laubbeschuss. Joey erinnerte mich zeitweise an einen stolzen Gallier: Er hat vor nichts Angst, außer dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Ob er diese Nacht nur mit Helm schlafen kann? Oder wird ihn Patrick mit einem Märchen beruhigen können: Vom Fischer und seiner Hand…

Die Dschungel-Kandidaten-Sprüche des Tages

O-Ton des Tages:

Schon wieder der Meister: Little Joey mit seiner ebenso mystischen wie pragmatischen, aber dennoch eine Transzendenz nicht verneinenden Aussage, die wir wohl alle auch für uns gelten so lassen können: "Ich habe keinen Bock, dass ich tot aufwache."

Weisheit des Tages:

Brach aus Georgina hervor, als Patrick seine Vaseline-Beichte ablegte: „Hallo – das ist kommt im Fernsehen!“ Ach was? Die Kollegin Carolin Beil hat in der ersten Staffel noch einige Tage gebraucht, bis sie das mit aller Konsequenz begriff, leider zu spät. Ihr geflüstertes Geläster diskutierte da bereits ganz Deutschland in der Frühstückspause. Aber wer in der 7. Staffel diese Erkenntnis laut äußert ist echt mutig.

Drag-Queen des Tages

Olivia selbst, weil sie so fast ganz ohne Drag war: "Mein Gesicht ist abgereist,“ sagte sie und stand stolz zu ihrem natürlichen Aussehen. So gefällt sie mir besser. Wenn alle Drag-Queens so drauf wären, wäre die Welt geschmackvoller.

Ekel-Highlight des Tages:

Sprach Iris an: "Ein bisschen weniger bei Silva und er hat nur innere Werte." Brrr nichts an dem Typen möchte man sich genauer vorstellen. Die arme Claudelle floh angewidert. Was er mit ihr machte erinnerte an das, was kleine Hunde an Beinen und Patrick mit Händen veranstaltet – Pfui! Aus! Sitz!

The Big-D-Award:

Geht dieses Mal an die Zuschauer: Ihr seid Super-Voter! Schon wieder Georgina, das hätte Dicki gefallen: Heute Reis mit Bohnen und morgen gibt’s Bohnen mit Reis…Taaaaa

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