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3-Tage-Fieber: Das sollten Sie über die Kinderkrankheit wissen

Das hilft gegen Fieber beim Baby
Das hilft gegen Fieber beim Baby Wenn das Baby krank ist 00:01:11
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3-Tage-Fieber: Hochansteckend, aber harmlos

Das 3-Tage-Fieber (Exanthema subitum) ist hoch ansteckend, aber harmlos. Wie der Name schon sagt, ist das charakteristische Merkmal das plötzlich auftretende Fieber, das drei bis vier Tage andauern kann. Betroffen sind vor allem Säuglinge und Kleinkinder bis drei Jahre.

Das 3-Tage-Fieber gehört zu den Kinderkrankheiten und wird über Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Husten übertragen. Ausgelöst wird es durch das Humane Herpesvirus (HHV) 6 oder 7. Die Inkubationszeit beträgt zwischen fünf und 15 Tagen.

Symptome für das 3-Tage-Fieber

Das erste Symptom ist das für diese Kinderkrankheit klassische Fieber, das nach drei bis vier – maximal acht - Tagen plötzlich wieder verschwindet.

Sobald das Fieber abfällt, breitet sich innerhalb weniger Stunden ein kleinflächiger, roter Hautausschlag aus. Hauptsächlich sind Brust, Bauch und Rücken betroffen, manchmal auch Arme und Beine, selten das Gesicht oder die Kopfhaut. Dass dieser Ausschlag juckt, ist eher die Ausnahme. Auch der Ausschlag verschwindet beim 3-Tage-Fieber nach zwei bis drei Tagen genauso schnell, wie er gekommen ist. Jetzt ist Ihr Kind nicht mehr ansteckend.

Weitere Symptome des 3-Tage-Fiebers können Erbrechen, ein entzündeter Rachen oder geschwollene Lymphknoten am Hals sein. Bei Babys ist die Fontanelle oft gespannt und vorgewölbt. Auch wenn die Symptome abgeklungen sind, sind die Kinder noch sehr angeschlagen und quengelig.

Bei vielen Kindern verläuft das 3-Tage-Fieber in solch abgeschwächter Form, dass die Krankheit oft unbemerkt bleibt. Wer einmal am 3-Tage-Fieber erkrankt ist, ist dagegen sein Leben lang immun.

Sollte ich zum Arzt gehen?

Bei hohem Fieber sollten Sie generell mit Ihrem Kind zum Kinderarzt gehen. Spätestens, wenn es zu einem Fieberkrampf kommt, ist ein Arzt aufzusuchen. Der Krampf ist zwar nicht gefährlich, aber der Arzt kann dann ein Medikament verschreiben, sollte es zu einem weiteren Krampf kommen.

Wie wird das 3-Tage-Fieber therapiert?

Es können nur die Symptome des 3-Tage-Fiebers durch eine Behandlung gelindert werden, den Virus selbst bekämpft der Körper und bildet daraufhin Antikörper.

Das können Sie tun:

Wichtig ist, dass Sie versuchen, das Fieber zu senken. Hier gibt es verschiedene Hausmittel, die wirken können. Ruhe ist das A und O. Das Kind sollte in jedem Fall im Bett bleiben und möglichst viel schlafen. Auch Wadenwickel können helfen, die Körpertemperatur zu senken. Und nicht vergessen: Ihr Kleines braucht jetzt viel Flüssigkeit, um nicht zu dehydrieren.

Das kann der Arzt tun:

Ihr Arzt kann Ihrem Kind fiebersenkende Medikamente geben. Diese werden oft in Form von Zäpfchen verschrieben. Auch können entkrampfende Medikamente helfen einen Fieberkrampf zu lösen. Lassen Sie sich hier ausführlich von Ihrem Arzt beraten.

Vorsicht: Beim 3-Tage-Fieber sollten Sie Ihrem Kind keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure geben, da es das Reye-Syndrom auslösen kann, welches zu Leber- und Hirnschäden führen kann. Die Komplikation ist äußerst selten, doch sollte auch das kleinste Risiko vermieden werden.

3-Tage-Fieber: Wie kann ich mein Kind schützen?

Im Prinzip gar nicht. Es gibt keinen Impfstoff und da die Übertragung über die Tröpfcheninfektion erfolgt, ist ein Schutz kaum möglich. Da das 3-Tage-Fieber sehr ansteckend ist, sollte man den Kontakt zu anderen Menschen vermeiden.

3-Tage-Fieber bei Erwachsenen

Nur sehr selten erkranken Erwachsene am 3-Tage-Fieber, da die meisten bereits in ihrer Kindheit mit dem Virus in Kontakt gekommen sind und so eine Immunität entwickelt haben.

Sollte sich eine erwachsene Person dennoch mit dem Fieber anstecken, ist der Verlauf der Krankheit meist unproblematisch und somit ungefährlich. Lediglich, wenn die Person schwanger ist, besteht ein Risiko, dass die Viren auf das Ungeborene übertragen werden. Hier sollte auf jeden Fall ein Frauenarzt aufgesucht werden.

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