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Dramatisches Video: Neugeborenes kämpft mit Keuchhusten

Keuchhusten: Baby kämpft ums Überleben
Keuchhusten: Baby kämpft ums Überleben Dramatisches Video 00:00:38
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Ein fünf Wochen altes Baby ringt um Luft

Eine Mutter aus Sydney, Sandra Tee, hat ein erschreckendes Video ihres fünf Wochen alten Babys auf Facebook gepostet. Ihre Tochter Heidi liegt im Krankenhaus an Beatmungsschläuchen und versucht krampfhaft zu atmen. Mit diesen schockierenden Bildern will die Australierin andere Eltern vor der unterschätzten Gefahr von Keuchhusten warnen.

Es ist wirklich herzzerreißend, wie die kleine Heidi hilflos versucht, nach Luft zu schnappen. Man fragt sich: Wie kann die Mutter in dieser Situation ihr leidendes Kind auch noch filmen? Für viele ist es bestimmt unverständlich, doch Sandra Tee macht das ganz bewusst: "Dieses Video mag für ein paar Menschen unangenehm sein, aber ich teile es trotzdem, um zu zeigen, wie unheimlich und gefährlich Keuchhusten für Babys ist, die zu klein für eine Impfung sind", so die Mutter.

Wenn möglichst viele Menschen durch Impfung zu 'Nicht-Überträgern' geworden sind, kann sich ein Erreger in der Bevölkerung nicht weiter ausbreiten. Ärzte sprechen hier von "Herdenimmunität". Besonders Babys sind zu jung, um geimpft zu werden und daher auf ein möglichst immunes Umfeld angewiesen. Doch das kann nur durch eine hohe Impfquote in der Umgebung des Babys gewährleistet werden.

Was ist eigentlich Keuchhusten?

"Keuchhusten zeigt sich nicht immer als lauter, auffälliger Husten. Das wirklich beängstigende Symptom bei einem Baby ist, dass sie oft nicht husten, sondern leise ersticken und durch den Sauerstoffmangel langsam blau/lila anlaufen. Wenn wir nicht rund um die Uhr an ihrem Krankenhausbett sitzen würden und unser Baby im Blick behalten würden, wäre der Ausgang tödlich. Bitte ignoriert diese Warnzeichen nicht - unser kleines Mädchen hatte am Anfang auch nur einen leichten Husten. Und bitte teilt das hier, um mehr Menschen darüber aufzuklären, wie wichtig Impfungen sind", so Sandra weiter.

Vielen Erwachsenen ist nicht bewusst, dass der Impfschutz gegen Keuschhusten keine dauerhafte Wirkung ermöglicht, sondern aufgefrischt werden muss. Genau hier liegt die Gefahr für Babys, denn davon könnte ihr Leben abhängen. Im Falle der kleinen Heidi konnte ihre Lage glücklicherweise wieder stabilisiert werden.

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