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DIY-Lexikon: Strick- und Häkelteile Spannen und Dämpfen

Das perfekte Finish: So dämpfen und spannen Sie Strick- und Häkelteile

Das Spannen und Dämpfen von Strick- und Häkelteilen sorgt für ein besonders schönes und gleichmäßiges Maschenbild und gibt zu klein geratenen Handarbeiten zusätzliche Länge und Weite. Insbesondere mehrteilige Pullover oder Ponchos sollten Sie schon vor dem Vernähen aufspannen, um eingerollte Ränder zu glätten. Und auch filigrane Arbeiten mit Lochmuster werden erst nach dem Spannen besonders luftig und elegant. Das Dämpfen öffnet die Fasern und eignet sich auch sehr gut zur Auffrischung nach längerem Tragen.

Dämpfen und Spannen leicht gemacht

Bei größeren Strick- und Häkelteilen dämpfen Sie am besten unter der Dusche. Um Energie zu sparen, hängen Sie ihre Pullover, Tücher und Schals an einem Kleiderbügel im Badezimmer auf, während Sie ein Bad nehmen oder duschen. Socken, Mützen oder Stirnbäder können Sie auch einfach über einer Schüssel mit heißem Wasser dämpfen. Anschließend haben Sie verschiedene Möglichkeiten, um die Strick- oder Häkelarbeit in Form zu ziehen. Bei rechteckigen Arbeiten nähen Sie mit einem Baumwollfaden durch alle Randmaschen und befestigen die Enden mit Stecknadeln an einem großen Stück Holz oder einer Wand. Bettgestelle oder Schränke eignen sich besonders gut. Bei runden oder mehrkantigen Arbeiten befestigen Sie die Strick- und Häkelteile direkt mit Stecknadeln im Untergrund.

Nützliche Hilfsmittel für ein besonders schönes Ergebnis

Neben Stecknadeln und einem Baumwollfaden eignen sich auch Bälle und Teller zum Spannen von Mützen. Insbesondere Baskenmützen erhalten ihre typische Form erst, wenn Sie sie über einen Teller spannen. Lassen Sie die Stücke nach dem Aufspannen am besten mehrere Stunden oder über Nacht ruhen, bis sie vollständig getrocknet sind.

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