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DIY-Lexikon: Stopfen

Stopfen – die Kunst der Wertschätzung

Die alte Kunst des Stopfens ist fast in Vergessenheit geraten. Hat man in den 1960ern noch ganz selbstverständlich Lieblingspullover und Socken gestopft, werden diese Dinge heute einfach entsorgt, Neues kostet ja nicht viel. Doch nun kommt es wieder in Mode, schöne Dinge zu erhalten. Die werterhaltende Kunst ist wieder gefragt.

Die Webtechnik

Hat sich eine hoch beanspruchte Stelle, beispielsweise am Ellenbogen oder an der Ferse, in ein Loch verwandelt, wird gestopft. Sie nehmen eine stumpfe Stopfnadel und Stopfgarn in einer passenden Farbe und beginnen, längs über die Stelle Fäden zu ziehen. Ein Stopfpilz oder -ei hält die Stelle offen, damit es keine schrumpelige Naht wird. Anschließend wird in Querrichtung gearbeitet. Dabei führen Sie den Faden abwechselnd über und unter die Längsfäden, sodass ein Gewebe entsteht. Bei kleinen Löchern in zarten Stoffen kann das Kunststopfen Anwendung finden. Hierbei werden aus dem Saum einzelne Fäden des Stoffs gezogen, die dann an der schadhaften Stelle eingewebt werden.

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