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DIY-Lexikon: Stickgarne

Stickgarne – damit zaubern Sie kreative Kunstwerke

Sie sticken gerne und haben sich schon häufig komplette Stickpackungen für Tischdecken oder Wandbilder gekauft? Vielleicht kam Ihnen da der Gedanke, sich selbst mal einen edlen Stoff auszusuchen und diesen nach eigenen Vorstellungen mit Mustern und farbigen Garnen zu gestalten. Warum nicht. Das ist gar nicht schwer und die Materialien kann sich jeder leicht besorgen. Wer sich selbst kein Muster ausdenken will, kann Bücher mit tollen Motiven für jede Gelegenheit kaufen. Besticken können Sie generell alles, von Handtüchern, Geschirrhandtüchern, Taschentüchern, Decken, Taschen bis hin zu Kleidungsstücken.

Wählen Sie das passende Garn für Ihr Modell

Stickfäden sollten die gleichen Materialeigenschaften aufweisen wie der verwandte Stickgrund. Für Arbeiten aus Baumwolle und Viskose wie Handtücher, Decken und T-Shirts sollten Sie am besten 6-fädigen Sticktwist wählen. Durch Merzerisieren ist er einlaufsicher, sodass sie diese Arbeiten auch bei 60 Grad und höher waschen können. Bei farbigen Garnen sollten Sie die Angabe auf der Banderole beachten, bis, zu welcher Temperatur dieses Garn farbecht ist. Sticktwist hat mit den Multicolor-Farben fast 500 Farbnuancen. Da Sticktwist mehrfädig ist und so leicht geteilt werden kann, können Sie den Sticktwist genau der Dicke des jeweiligen Stoffes anpassen. Auch Perlgarn aus Baumwolle ist für Handarbeiten bestens geeignet, die man auch einmal heißer waschen will. Diese zweifache, stark gedrehte Garnart wird in verschiedenen Stärken hergestellt. Es glänzt schön und wird besonders gern für Hardangerstickerei genutzt. Edel und teuer hingegen ist Seidengarn, wobei man immer berücksichtigen sollte, dass mit Seide bestickte Materialien nicht gewaschen werden können. Lamégarn hingegen verwendet man häufig für festliche Angelegenheiten, wobei das feine Lamé auch oft nur zum Umsticken anderer Fäden dient. Mit Seidenbändchen hingegen verschönern Sie Ihre Strickwaren individuell.

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