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DIY-Lexikon: Sockenwolle (Sockengarn)

Sockengarn für handgestrickte Unikate

Sockengarn bezeichnet Garne, die zur Herstellung handgestrickter Socken verwendet werden. In der Regel sind sie in Einheiten von 50, 100 oder 150 Gramm erhältlich. Für feine Socken verwenden Sie vierfädige Sockenwolle. Diese wird im Nadelspiel, also mit fünf Nadeln in der Stärke zwei bis zweieinhalb verstrickt. Für besonders dicke Socken greifen Sie auf sechsfädiges Sockengarn zurück. Die geeignete Nadelstärke für diese robusteren Socken liegt je nach Belieben zwischen drei und vier.

Superwash-Garne für die schnelle Maschinenwäsche

Im Gegensatz zu vielen anderen Garnen wird Sockenwolle normalerweise mit der Hercosett-Methode, die meistens als "superwash" deklariert wird, behandelt. In diesem speziellen, chemischen Verfahren bildet die Wolle einen waschbeständigen Schutzfilm, der sie vor dem Verfilzen und Einlaufen bewahrt. Handgestrickte Socken aus Sockenwolle können Sie je nach Herstellerangabe bei bis zu 40 Grad in der Waschmaschine waschen.

Das ideale Garn für jedes Wetter

Für den Winter eignet sich Sockenwolle mit einem hohen Schurwollanteil besonders gut. Für besonders weiche und edle Socken können Sie allerdings auch auf Garne mit Merino oder Kaschmir zurückgreifen. Im Sommer hingegen sorgen Baumwolle, Leinen, Bambus und Seide für ein angenehm leichtes und kühlendes Tragegefühl. Alle Garne enthalten übrigens circa 25 Prozent Nylon, das für Flexibilität und Spannkraft sorgt und die Socken zudem vor dem Ausleiern bewahrt.

Bedruckte Garne für ausgefallene, farbenfrohe Socken

Sockengarne sind unifarben oder mehrfarbig erhältlich. Besonders praktisch sind gefärbte Garne, die beim Stricken ein buntes Muster entwickeln. Streifen, Batikeffekte oder traditionelle Norwegermuster betonen den klassischen Look Ihrer handgestrickten Socken und sorgen für schöne Effekte. Auch Regenbogen-Garne oder rustikale Wolle in Tweed-Optik garantiert ein optisch gelungenes Ergebnis mit hohem Tragekomfort.

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