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DIY-Lexikon: Schneiderkreide

In jedem Nähkasten zu finden: Schneiderkreide

Beim Nähen ist es immer wieder nötig, Markierungen auf dem Stoff vorzunehmen. Auf diese Weise werden beispielsweise Schnittteile, Nähte oder Knopflöcher gekennzeichnet und festgelegt. Schneiderkreide ist hierfür besonders geeignet, da sie sich zumeist mit wenig Aufwand entfernen lässt. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen.

Nähkreide – Scheibe, Roller oder Stift?

Die Original-Schneiderkreide wird aus Ton gefertigt. Es gibt heute jedoch auch Produkte aus anderen Materialien. Die einfache Variante ist in Form von Scheiben erhältlich. Diese sind an den Rändern geschärft, damit sich möglichst genaue Markierungen auftragen lassen. Der Vorteil bei dieser Nähkreide liegt besonders darin, dass sie sich zumeist einfach ausbürsten lässt. Falls Sie sich jedoch nicht für die weiße oder hellgraue, sondern für die gefärbte Kreide entschieden haben: Hier wäre vorher ein Test auf einem entsprechenden Stoffrest sinnvoll. Die andere Variante sind Kreidestifte, welche angenehmer in der Hand liegen und eine noch präzisere Strichführung ermöglichen. Außerdem hinterlassen sie keine Kreidespuren an den Händen. Schneiderkreide in Stiftform ist auswaschbar, ein Test auf einem Stoffrest ist aber auch hier ratsam. Dieses gilt ebenso für das aufwendigste Produkt, den Kreideroller. Bei diesem komfortablen Stift mit Kreiderad erhalten Sie ausgesprochen exakte Markierungen. Nähkreide in Puderform findet sich bei Rockabrundern.

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