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DIY-Lexikon: Rundstricknadeln

Runde Sache: Stricken in Runden

Ob für einen modischen Loop, Socken, oder einen Pullover ohne Nähte – in Runden zu stricken sorgt nicht nur für nahtlose Arbeiten, es verleiht dem Strickstück auch einen sauberen Look.

Mit der Rundstricknadel stricken

Mit einer Rundstricknadel in Runden zu stricken, eignet sich besonders dann, wenn es sich um ein Strickstück mit einer hohen Maschenzahl handelt. Rundstricknadeln gibt es in

den verschiedensten Seillängen, handelsüblich gibt es Längen zwischen 40 bis 150 cm. Besonders hilfreich sind Seil-Schraubsysteme: Hierbei werden die Seile mithilfe eines Schlüssels in die Nadelspitzen eingeschraubt und es kann zwischen verschiedenen Seillängen nach Belieben variiert werden. In der Regel bestehen die Seile aus Nylon. Durch die Lagerung in der Verpackung kann es vorkommen, dass das Seil sich wellt. Hier kommt Plan B zum Einsatz: Legen Sie es für einige Minuten in heißes Wasser, so können Sie es kinderleicht in die richtige Form bringen. Schlagen Sie zum Rundstricken die gewünschte Maschenzahl plus eine weitere Masche an. Die zusätzliche Masche stricken Sie mit der ersten angeschlagenen Masche zusammen und schließen so zur Runde. Hierbei ist es wichtig, die Maschen nicht zu verdrehen.

Mit dem Nadelspiel stricken

Zugegeben, das Stricken mit dem Nadelspiel bereitet vielen Strickerinnen zunächst Angst, immerhin kommen hier vier beziehungsweise fünf Nadeln parallel ins Spiel. Besonders zum Sockenstricken werden Nadelspiele verwendet, doch auch Ärmel oder Stulpen können ideal mit den doppelseitigen Nadeln gearbeitet werden. Auch hier gilt: Passen Sie auf, die Maschen beim Schließen zur Runde nicht zu verdrehen. Die ersten Runden mit einem Nadelspiel zu stricken, kann zunächst etwas gewöhnungsbedürftig sein, doch sind diese erst einmal gearbeitet, stabilisieren sich die Nadeln im Gestrick und wackeln nicht mehr herum.

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