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DIY-Lexikon: Nahtzugabe

Die Nahtzugabe – Komfortzone für Nähfuß und Träger

Außer bei direkt aufgenähten Lederflicken gibt es bei jedem Stück eine Nahtzugabe. So nennt man den Stoff, der außenseitlich der Schnittmusternaht noch stehen gelassen wird. Er liegt zwischen Naht und Schnitt.

Für angenehmes Nähen an der Maschine

Bei der Arbeit an der Nähmaschine verhindert dieser Streifen, dass der Nähfuß einseitig vom Transporteur abgerieben wird. Der Stoff liegt auf beiden Seiten unter dem Nähfuß und kann so gleichmäßig transportiert werden. Hier ist eine Breite von etwa zwei Zentimeter Usus.

Für bequemen Sitz der Kleidung

Bei Kleidungsstücken, die "fürs Leben" angeschafft werden, beispielsweise Anzugjacken, Dirndl oder Mäntel, sind die Nahtzugaben im Taillenbereich großzügiger bemessen. Hier sind sieben bis zehn Zentimeter üblich, damit das Kleidungsstück dort gegebenenfalls erweitert werden kann. Säume müssen ebenfalls eine breitere Nahtzugabe bekommen.

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