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DIY-Lexikon: Nadelstärke

Die richtige Nadelstärke für Ihre handgestrickten Unikate

Die Nadelstärke beschreibt den Durchmesser der Stricknadeln, die Sie zur Herstellung einer Strickarbeit benötigen. Sie hängt einerseits von der Dicke des Arbeitsfadens, aber auch von persönlichen Vorlieben ab. Meistens wird die geeignete Nadelstärke auf der Banderole des Strickgarns angegeben. Für Sockengarne beträgt diese beispielsweise zwei bis zweieinhalb. Falls Sie besonders locker stricken, sollten Sie tendenziell dünnere Nadeln verwenden. Wenn Sie dazu neigen, sehr fest zu stricken, greifen Sie auf dickere Nadeln zurück. Ein weiterer Faktor bei der Auswahl der Nadelstärke ist zudem die Strickarbeit, die Sie planen. Feine Lacetücher bestehen aus hauchdünnem Garn, das mit dicken Nadeln verstrickt wird. Das Resultat sind luftige Tücher mit einem sehr offenen Maschenbild.

Praktischer Helfer: das Nadelmaß

Falls Sie sich unsicher sind, welche Nadelstärke Ihre Stricknadeln haben, können Sie ein Nadelmaß zur Hilfe nehmen. Dieses praktische Utensil besteht aus Plastik oder Metall und hat die Größe eines Taschenbuchs. Nummerierte, runde Öffnungen machen das Bestimmen der richtigen Stärke besonders einfach und zuverlässig. In den USA und Großbritannien wird die Nadelstärke übrigens mit einem anderen System beschrieben. Europäische Nadeln mit einem Durchmesser von zwei Millimetern tragen beispielsweise in den USA die Bezeichnung 0 und werden in Großbritannien als 14 deklariert.

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