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DIY-Lexikon: Messhilfen

Wichtige Utensilien beim Nähen: Messhilfen

Beim Zuschneiden und Nähen kommt es auf Genauigkeit an, damit die Nähte akkurat sind und das fertige Kleidungsstück gut sitzt. Messhilfen zählen daher zu den wichtigen Nähwerkzeugen. Sie unterstützen unter anderem dabei, ein Stück Stoff gleichmäßig und in der gewünschten Größe abzuschneiden oder einen regelmäßigen Saum anzufertigen. Für die verschiedenen Schritte und Bereiche beim Nähen gibt es entsprechende Messhilfen.

Maßband, Geodreieck und mehr

Ein Maßband besteht aus einem flexiblen Material und ist aufrollbar. Zumeist ist es 1,50 m lang. Es eignet sich zum Abmessen von Stoff und zum Feststellen beispielsweise des Taillenumfangs. Mithilfe eines Schneiderlineals lassen sich Schnittmuster nachzeichnen und Stoff zuschneiden. Ein Handmaß wird gerne während des Nähens verwendet und ermöglicht ein akkurates Arbeiten: Hiermit können Sie die Länge der Stiche überwachen und Säume oder Knopflöcher festlegen. Ein Saummaß hilft Ihnen dabei, dass der Saum immer die gleiche Breite aufweist oder Abstände einheitlich sind. Weitere Messhilfen sind das Patchworklineal oder das Geodreieck. Beides wird beim Zuschneiden der Stoffstücke im Patchwork genutzt. Ansonsten gibt es noch das Kurvenlineal, welches beim Markieren unter anderem von Armlöchern oder Halsausschnitten unterstützt. Außerdem gehört der Rockabrunder zu den praktischen Messhilfen, denn er sorgt dafür, dass der fertige Rock gleichmäßig lang ist.

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