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DIY-Lexikon: Markieren

Richtiges Markieren auf Stoff

Um ein Schnittmuster auf einen Stoff zu übertragen oder eine Nahtzugabe zu markieren, gibt es verschiedene Methoden. Welche Methode oder welche Hilfsmittel infrage kommen, hängt auch von der Stoffart ab.

Die verschiedenen Methoden beim Markieren

Die wohl bekannteste Methode ist die Markierung mit einer eckigen Schneiderkreide. Es gibt sie in verschiedenen Farbtönen. Am besten wählen Sie eine Farbe aus, die sich gut von Ihrem Stoff abhebt. Schneiderkreide besteht aus Tonerde und lässt sich in der Regel ausbürsten oder auswaschen.

Schneiderkreide gibt es auch in einer praktischen Stiftform. Mit dem anspitzbaren Stift lassen sich feine Markierungen zeichnen. Ursprünglich wurden diese Stifte für das Quilten (Patchworkarbeiten) entwickelt. Sie eignen sich gut für feste Stoffe.

Das Kreiderad ist mit feiner pulverisierter Kreide gefüllt. Mit diesem Rad können Sie exakte Striche ziehen, die aber bei Berührung leicht verwischen können.

Der Trickmarker wendet einen Trick an – die Markierung verschwindet nämlich nach einigen Tagen von ganz alleine. Möchten Sie die Markierung vorher entfernen, reicht es aus, mit einem feuchten Tuch über die Markierung zu wischen.

Flauschige Stoffe markieren Sie am besten mit einer Seifenkreide. Sie löst sich später durch Waschen oder durch Wasserdampf auf. Auch die Sublimierkreide löst sich nach einiger Zeit von selber auf oder verschwindet durch Überbügeln. Sie ist besonders für empfindliche Stoffe geeignet.

Darauf sollten Sie achten

Es dürfen jedoch nicht alle Markierungen überbügelt werden, da sie sich sonst durch die Hitze des Bügeleisens einbrennen können. Daher sollten Sie sich vorher stets gut über das betreffende Produkt informieren.

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