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DIY-Lexikon: Lace

Was versteht man unter 'Lace'?

Der Begriff stammt aus dem Englischen und lautet übersetzt 'Spitze'. Wie feine Spitze sehen die gehäkelten oder gestrickten Textilien auch aus. Sie erzielen ihre besondere Wirkung durch die besonders lockere und filigrane Struktur. Diese wird durch Luftmaschenbögen (beim Häkeln) oder durch zusätzliche Umschläge (beim Stricken) erreicht. Viele Muster basieren auf dekorativen Fächerstrukturen, bei denen aus einer Masche mehrere herausgestrickt oder -gehäkelt werden.

Das Handwerkszeug

Zum Stricken oder Häkeln eines Lacemusters benötigt man Wolle und eine Häkel- beziehungsweise Stricknadeln der Größe 5 und aufwärts. Maschenmarkierer erleichtern die Arbeit ungemein. Eine Stopfnadel zum Vernähen der Fäden sowie eine Schere sind unerlässlich. Zum Spannen und Dämpfen der Arbeit sind Stecknadeln, ein Handtuch sowie ein Bügeleisen nötig.

Das passende Garn

Im Handel sind spezielle Lacegarne mit einer Lauflänge von mehr als 300 Meter auf 50 Gramm erhältlich. Welche Wolle man verwendet, ist abhängig vom persönlichen Geschmack und dem Zweck. Alpaka und Mohair ergeben besonders weiche Textilien, Seide zeichnet sich durch edlen Griff aus, Baumwolle wirkt vergleichsweise robust.

Für welche Projekte eignet sich die Technik besonders?

Besonders schön sehen Schals, Tücher und Stolen aus, die in der Lacetechnik gearbeitet werden. Auch zur Herstellung von feinen Jäckchen oder hauchzarten Pullovern eignet sich die Technik ausgezeichnet. Mit Perlgarn gestrickte oder gehäkelte Tischläufer oder Deckchen erinnern an zarte Klöppelarbeiten.

Tipps und Tricks

Für den Anfang ist es besser, sich einen geraden Schal vorzunehmen statt eines Dreiecktuchs oder eines anderen Projekts, bei dem neben dem Muster noch Zu- und Abnahmen zu beachten sind. Mohairwolle ist flauschig im Griff, eignet sich eher für Fortgeschrittene, denn sie lässt sich, beispielsweise zum Zweck einer Korrektur, kaum wieder aufribbeln.

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