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DIY-Lexikon: Bändchengarn

Wissenswertes über Bändchengarn

Durch die technischen Möglichkeiten lassen sich mittlerweile sehr viele Garne herstellen, die ein sehr raffiniertes Strick- oder Häkelbild ergeben. Bändchengarn ist aus sehr feinen Fäden zu einem flachen Band gewebt. Dieses Garn ist also quasi schon vorverarbeitet. Mit Bändchengarn können sehr schöne Effekte erzielt werden, da durch die Farbgebung noch mehr Möglichkeiten entstehen. Bändchengarn ist ideal für Anfänger und schnelle Projekte, da das Ergebnis auch ohne komplizierte Muster optisch sehr ansprechend wirkt. Manche Bändchengarne sind flach gewebt, während andere Bändchen wie ein Schlauch aufgebaut sind.

Aus welchem Material besteht Bändchengarn und welche Qualitäten gibt es?

Bändchengarn kann quasi aus allen Textilfasern hergestellt werden. Besonders beliebt sind allerdings kühle Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder auch Viskose. Bändchengarn wird sehr viel für Sommermode eingesetzt, weshalb diese Fasern ideal sind. Außerdem sollte Bändchengarn eine möglichst glatte Oberfläche haben, damit es sich gut verarbeiten lässt. Baumwollbändchengarn gibt es in den unterschiedlichsten Breiten und in den interessantesten Farbgebungen. Dadurch entstehen schnell und unkompliziert tolle Sommerpullover, Taschen oder ein modischer Bikini. Melierte Bändchengarne können ebenfalls für diese Dinge genutzt werden, da sie sich leicht und unkompliziert verstricken lassen. Etwas schwieriger wird es, mit Bändchengarn zu arbeiten, bei dem Effektwolle verwendet wurde. Dieses Bändchengarn mit Lurexfasern, Pailletten oder kleinen Fransen ist ideal, um festliche Mode aufzuwerten.

Bändchengarn richtig verarbeiten und pflegen

Je nach Material ist Bändchengarn einfach oder etwas schwieriger zu verstricken oder verhäkeln. Baumwollbändchen sind ideal für Anfänger, da das Garn leicht über die Nadeln gleitet und dank der Nadelstärke schnelle Erfolge sichtbar werden lässt. Bändchengarn aus Viskose hat einen sehr schönen Glanz, knittert aber recht schnell. Das glatte und schwere Garn ist nicht ganz so einfach zu verarbeiten. Außerdem sollten Sie keine dichtmaschigen Stücke damit stricken, da diese dann recht schwer werden. Viskosebändchen sind ideal für Tops und kurzärmelige Pullover. Leichte Bändchen aus Zellstoff hingegen können nahezu für alles eingesetzt werden. Das geringe Gewicht und die leicht papierförmige Struktur ermöglichen viele interessante Projekte. Damit Ihre Handarbeiten aus Bändchengarn lange schön bleiben, sollten Sie die Stücke immer liegend trocknen, damit das Eigengewicht den Pulli oder die Accessoires nicht verzieht. Verstricken oder verhäkeln Sie Bändchengarn nicht zu locker, da es ansonsten ebenfalls nicht besonders formbeständig ist. Es kann durchaus sinnvoll sein, Bändchengarn nur für kleine Partien zu nutzen, um ein Kleidungsstück aufzuwerten. Kleine Einsätze oder verzierte Kanten sind besonders beliebt.

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