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Diese Bürsten machen die schönsten Haare

Diese Bürsten machen die schönsten Haare
© PhotoAlto/Bodycare & Make-up

100 Bürstenstriche jeden Tag – Das wurde den Mädchen schon früher empfohlen. Und es hat immer noch seine Richtigkeit. Doch auf das Material kommt es an. Anstatt Haarbürsten aus Metall oder Kunststoff eignen sich Bürsten aus Naturmaterialien wie Holz und Wildschweinborsten wesentlich besser, um die Haarpracht zu pflegen. Ein Grund dafür ist, dass mit Naturbürsten nicht nur die Haare entwirrt werden. Die Borsten massieren gleichzeitig die Kopfhaut, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist und von manchen Menschen als leicht schmerzhaft empfunden wird. Durch diese Massage wird die Durchblutung angeregt und die Haarwurzeln werden besser mit Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus saugen die Schweineborsten beim Kämmen überschüssiges Fett auf, ohne es wieder an die Haare abzugeben. Bei regelmäßiger Benutzung kann so die Zeit zwischen zwei Haarwäschen häufig verlängert werden, weil die Haare nicht so rasch fettig werden.

Auch die Borsten wollen gepflegt werden

Naturbürsten brauchen allerdings Pflege. Sie sollten regelmäßig mit einem Kamm oder einem kleinen Bürstenreiniger von Haaren befreit werden, die sich zwischen den Borsten verfangen haben. Auch sollte das Fett ausgewaschen werden. Dies ist beispielsweise mit einem milden, silikonfreien Shampoo möglich. Wenn sie nass werden, riechen echte Wildschweinborsten ungewöhnlich streng. An dem Geruch lässt sich erkennen, dass es sich um ein Naturprodukt handelt. Bevor die Bürste erneut benutzt wird, sollte sie gut durchtrocknen.

Im gut sortierten Fachhandel sind Naturbürsten in unterschiedlichen Formen und Härtegraden erhältlich. Es gibt sogar Modelle mit eher weichen Borsten, die sich für das Haarekämmen bei Kindern eignen. Bei guter Pflege halten Bürsten mit Naturborsten viele Jahre, weshalb sich ihr vergleichsweise hoher Anschaffungspreis ab rund zehn Euro mit der Zeit rechnet.

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