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Diese Babynamen sind in Deutschland verboten

Das sind die Aufsteiger-Babynamen 2017
Das sind die Aufsteiger-Babynamen 2017 Von Anna bis Zacharias 00:01:10
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Video: Das sind die Aufsteiger-Babynamen 2017

Einen Namen für sein Baby auszusuchen, ist eine verantwortungsvolle und schwierige Aufgabe. In unserem Video haben wir als Inspirationsquelle die beliebtesten Babynamen 2017 für Sie zusammengesucht.

North West und Co.

Den Trend zu außergewöhnlichen Babynamen kennen wir nicht nur von vielen amerikanischen Promi-Kindern wie Peaches Geldoff, North und Saint West oder Blue Ivy Carter. Auch deutsche Promi-Kinder haben oft recht ungewöhnliche Namen. So zum Beispiel Emma Tiger Schweiger oder die Brüder Jimi Blue und Wilson Gonzalez Ochsenknecht. Doch es gibt auch einige, die etwas zu ausgefallen sind und deshalb standesamtlich verboten wurden.

Das Standesamt hat das letzte Wort

Nach den ersten Gedanken wie ‚Bin ich schwanger?‘‚Wird es ein Mädchen oder ein Junge?‘ stellt sich meist recht bald die Frage nach der Namensgebung. In Deutschland muss man nach der Geburt dem Standesamt den Wunschnamen für sein Baby mitteilen Hier wird dann auch entschieden, ob der Vorname das Kind bloßstellen oder sozial benachteiligen könnte. Es werden keine Namen genehmigt, die anstößig und unpassend sind oder das Kind einmal lächerlich machen könnten.

Die verrücktesten Namen

Namen, die von deutschen Standesämter verboten worden sind, sind unter anderem: Störenfried, Agfa, Lenin, McDonald, Sputnik, Grammophon, Atomfried, Schroeder, Bierstübl, Judas und Satan. Es zeigt sich also, dass die Eltern hier bei der Namensfindung besonders kreativ waren. Unumstritten ist allerdings, dass diese skurrilen Namen eindeutig zu viel des Guten sind und zu Recht verboten wurden. Oder möchten Sie Bierstübl in ein paar Jahren zum Mittagessen rufen?

Wurde ein Name abgelehnt und die Eltern können dies nicht nachvollziehen, können sie sich an die Uni Leipzig wenden und sich dort von der Namensberatungsstelle des namenkundlichen Zentrums ein Gutachten über ihren auserwählten Vornamen erstellen lassen. In 2011 wurden daraufhin Alemmania, Legolas und Peach genehmigt, Möhre, Schnucki und Rosenherz allerdings nicht.

Mädchen dürfen nicht ‚Paul‘ heißen

Zudem gilt der Grundsatz, dass typisch weibliche Namen nicht für Jungen vergeben werden dürfen und umgekehrt. Es gibt allerdings auch Vornamen, bei denen man keine klare Grenze ziehen kann. Daher sind Maria und Kim für Jungen und Mädchen ohne einen zweiten geschlechtsspezifischen Namen erlaubt.

Seien Sie kreativ, aber bitte nicht übertreiben

Brauchen Sie noch ein paar interessante Namensvorschläge? Wie wäre es mit Apple, Champagna, Ikea, Junior, Pepsi-Carola, Pumuckl oder vielleicht lieber doch Schneewittchen? Sie sehen: Trotz einiger Verbote sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Haben Sie schlussendlich einen passenden Namen für Ihr Kind gefunden, können Sie sich auch Taufsprüche für die eventuell bald anstehende Taufe überlegen.

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